Rheinland-Pfälzer gehen weniger aus


Gastgewerbeumsatz sank im ersten Quartal

Bad Ems, 17.05.13. Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe verzeichnete im ersten Quartal 2013 ein Umsatzminus. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze nominal, also zu jeweiligen Preisen, um 2,4 Prozent unter dem Wert der ersten drei Monate des Vorjahres. Real – d. h. um Preisveränderungen bereinigt – betrug das Umsatzminus 4,5 Prozent (Deutschland: nominal: unverändert, real minus 0,2 Prozent). Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen In der Gastronomie, in der gut 62 Prozent der Gastgewerbeumsätze erwirtschaftet werden, fielen die Umsatzzahlen nominal um 3,2 und real um 5,4 Prozent niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Dabei verzeichnete die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, ein Minus von 3,7 Prozent nominal bzw. 6,0 Prozent real. Im Teilbereich der getränkegeprägten Gastronomie, zu der Schankwirtschaften, Diskotheken und Bars gehören, lag das Umsatzminus nominal bei 0,9 Prozent. Preisbereinigt blieben die Umsätze 2,9 Prozent unter dem Niveau der ersten drei Monate des Vorjahres. Die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen sanken real um 2,4 und nominal um 4,2 Prozent. Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe lagen die Umsätze im ersten Quartal 2013 nominal um 1,0 Prozent und real um 3,0 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Beschäftigung Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe ging in den ersten drei Monaten 2013 insgesamt um 0,8 Prozent zurück. Während sich die Anzahl der Vollzeitkräfte um 2,4 Prozent verringerte blieb die Zahl der Teilzeitbeschäftigten konstant. Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei etwa 250 Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Das sind rund fünf Prozent aller Gastgewerbeunternehmen im Land. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Autor: Rainer Klein (Referat Unternehmensstatistiken)

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