Flughafen Zweibrücken unverzichtbar für wirtschaftliche Entwicklung in der Südwestpfalz


Lewentz: Region und Land stehen zu Flughafen Zweibrücken

Mainz, 27.05.13. Bei der Übergabe von mehr als 10.000 Unterschriften für den Erhalt des Flughafens Zweibrücken dankte Infrastrukturminister Roger Lewentz dem Verein der Flughafenfreunde Zweibrücken für das vielfältige Engagement zur Unterstützung des Flughafens. „Die überreichten Unterschriften sind ein deutlicher Beleg dafür, dass eine ganze Region stolz auf die Entwicklung ihres Flughafens ist und zu ihrem Flughafen steht“, sagte Lewentz. Es sei schon eine Besonderheit, wenn sich in Zweibrücken die Flughafenbefürworter und nicht etwa Flughafengegner zusammengeschlossen hätten. Im Rahmen des Gesprächs mit den Vereinsmitgliedern bedauerte der Minister, dass Berichte über ein angeblich geplantes Ende des Landes-Engagements am Flughafen in der Region zu Sorgen und großer Verunsicherung geführt hätten. Gleichzeitig bestätigte er, dass nicht nur die Region, sondern auch die Landesregierung zum Flughafen Zweibrücken stehe. „Wir wollen, dass von Zweibrücken auch in Zukunft weiter geflogen werden kann“, so der Minister. Für die Landesregierung sei das Konversionsprojekt Flughafen Zweibrücken für die wirtschaftliche Entwicklung in Zweibrücken und in der Südwestpfalz – nicht zuletzt als einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region – unverzichtbar. Hier seien bis einschließlich 2010 öffentliche Mittel in Höhe von insgesamt 174 Millionen Euro durch Land (157 Millionen Euro) und EU (17 Millionen Euro) investiert worden. Für den Flugbetrieb seien davon insgesamt – einschließlich Landebahnsanierung und Verlustausgleich – rund 57 Millionen Euro ausgegeben worden. Die übrigen Fördermittel entfielen auf die Erschließung des Gesamtareals, die nicht flugbetriebliche Infrastruktur sowie auf das Existenzgründerzentrum M.I.P. und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Dies sei gut angelegte Infrastrukturförderung, so Lewentz, gerade wenn man bedenke, dass auf dem Konversionsgelände zwischenzeitlich mehr als 2800 Arbeitsplätze in 220 Unternehmen entstanden seien. „Die Menschen finden so in der Region Arbeit und Ausbildung, das ist gerade mit Blick auf die demographische Entwicklung und damit für die Zukunftsfähigkeit von entscheidender Bedeutung“, betonte der Minister. Lewentz sicherte den Flughafenfreunden zu, sich persönlich dafür einzusetzen, die Erfolgsgeschichte des ersten rheinland-pfälzischen Konversionsprojekts auch in Zeiten knapper werdender Haushaltsmittel zu stabilisieren und fortzuschreiben. Dies setze aber auch voraus, dass es mittelfristig gelinge, den Flugbetrieb betriebswirtschaftlich besser aufzustellen und die jährlichen Verluste stetig zu senken. Das Engagement der TUI bis mindestens Ende 2015 sei hier ein wichtiges und richtiges Zeichen.

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