Gesundheit und Pflege 2020


Ministerrat/“Gesundheit und Pflege – 2020“

Minister Schweitzer will Pflege im ländlichen Raum sicherstellen

Mainz, 28.05.13. Alexander Schweitzer, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, stellte dem rheinland-pfälzischen Ministerrat auf der heutigen Sitzung das neue Projekt „Gesundheit und Pflege – 2020“ vor. „Die Sicherstellung der flächendeckenden medizinischen und pflegerischen Versorgung stellt Angehörige, Kommunen, Anbieter von Pflegeleistungen, Krankenhäuser und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte vor neue Herausforderungen. Gesundheit und Pflege 2020 ist eines der zentralen sozialen Zukunftsthemen in einer älter werdenden Gesellschaft“, so Schweitzer. Während die Ballungsgebiete und mittleren Zentren des Landes auch mittelfristig über eine umfassende Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheits- und Pflegedienstleistungen verfügen, werde dies in den ländlich geprägten Regionen abseits der Zentren ohne neue Initiativen und eine aktive Einflussnahme nicht mehr der Fall sein. „Wir brauchen angepasste medizinische und pflegerische Dienstleistungsangebote, die wir mit der Entwicklung neuer Versorgungsmodelle vorantreiben wollen“, unterstrich der Minister. Zentrale Handlungsfelder des Projektes seien daher vor allem die Schaffung neuer Versorgungsangebote und die Entwicklung sektorübergreifender Versorgungsmodelle im ländlichen Raum. Weitere Schwerpunkte lägen auf der zukünftigen Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen sowie im Ausbau telemedizinischer Strukturen. „Medizinische Gesundheitszentren werden dabei die Grundlage für die Versorgung in der Fläche bilden. Fachliche und personelle Kompetenzen sowohl der stationären als auch der ambulanten Versorgung können so an einem Standort gebündelt werden. Darüber hinaus wollen wir die Übertragung ärztlicher Aufgaben auf andere Berufsgruppen sowie eine fachübergreifende Zusammenarbeit von Gesundheitsberufen konsequent zur Sicherung einer umfassenden medizinischen und pflegerischen Versorgung nutzen“, führte Schweitzer aus. „Dazu werden wir insbesondere in ländlichen Räumen Einzelprojekte initiieren, die wir gemeinsam mit unseren kompetenten Partnern in der Gesundheitsversorgung gestalten wollen.“

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