Neues Wasserschutzgebiet für Bitburg

Wasserschutzgebiet für die Stadt Bitburg ausgewiesen

Bitburg/Koblenz, 29.05.13. Wasser ist Quelle und Bestandteil des Lebens auf der Erde. Im täglichen Leben spielt Wasser eine maßgebliche Rolle. Deshalb muss das Wasser vor Verunreinigungen oder sonstigen Beeinträchtigungen geschützt werden. Auch der Erhalt für nachfolgende Generationen ist unbedingt nötig. Zum Schutz des Tiefbrunnens „Mötsch“ hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord ein Wasserschutzgebiet im Bereich der Stadt Bitburg ausgewiesen. Es liegt südlich des Stadtteils Mötsch, nördlich des Flugplatzes Bitburg, und ist 131,23 Hektar groß. Im Verbund mit den Gewinnungsanlagen „Königswäldchen“ und „Steinebrück“ wird der Brunnen von der Bitburger Bevölkerung als Trinkwasserlieferer genutzt. Er wurde bereits 1973 bis in eine Tiefe von 320 Meter ausgebaut. Alleine im Jahr 2012 wurden aus dem Tiefbrunnen „Mötsch“ insgesamt 310.663 m³ Grundwasser entnommen. Mit Hilfe der umfangreichen Schutzanordnungen des Wasserschutzgebietes wird möglichen Gefährdungen des Trinkwassers vorgebeugt. Durch die Ausweisung des Wasserschutzgebietes wird auch den Vorgaben der EU-Wasser-Rahmenrichtlinie Rechnung getragen. Diese fordert einen „guten Zustand“ des Grundwassers bis zum Jahr 2015.

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