Straßenschäden teure Hinterlassenschaft des Winters


Infrastruktur / Verkehr

Häfner: 8,9 Millionen Euro für die Beseitigung der Frostschäden

Mainz, 29.05.13. Zur Beseitigung von Winterschäden im Straßennetz muss der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in diesem Jahr insgesamt rund 8,9 Millionen Euro aufwenden. Davon entfallen auf die Baulastträger Bund und Landkreise jeweils 1,8 Millionen Euro. Rund 5,3 Millionen Euro sind für die Beseitigung von Schäden an Landesstraßen erforderlich. „Auch in diesem Jahr wird die Schadensbeseitigung zügig angegangen. Dabei werden möglichst flächige Instandsetzungen angestrebt“, so Verkehrsstaatssekretär Jürgen Häfner. Hierfür setzt der LBM weiterhin auf die kostengünstige Instandsetzung mit so genannten Kleinfertigern (Fahrzeuge zum Einbau von Asphalt), um möglichst viel Straßenfläche verbessern zu können.Vom Einsatz der Kleinfertiger sollen insbeson- dere Straßen mit geringerer Verkehrsbedeutung profitieren, die trotz eines grund- sätzlichen Sanierungsbedarfs bislang nicht in einem Bauprogramm berücksichtigt werden konnten. Winterschäden entstehen, wenn sich der Verbund der einzelnen Asphaltschichten gelöst hat und Wasser eindringt. Dieses dehnt sich bei Frost aus und zerstört so den Schichtenverbund. Steigen die Temperaturen wieder über den Gefrierpunkt, taut die Straße von oben her auf und der Verkehr – insbesondere der Schwerverkehr – zerstört den durch die Frostausdehnungen gelockerten Verbund. Die Winterschäden hängen stark vom Witterungsverlauf ab. Dabei werden die Straßen weniger durch anhaltende Frostperioden geschädigt, als vielmehr durch Frost-Tau-Wechsel, wie sie gerade im vergangenen Winter häufig vorgekommen sind. Der zum Teil strenge Nachtfrost, gefolgt von Temperaturen über dem Gefrierpunkt und sogar Sonnenschein am folgenden Tag gerade zu Beginn des Jahres 2013, hat den Straßen zugesetzt – insbesondere dort, wo schon Vorschäden bestanden haben.

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