ADHS-Therapie in Zusammenarbeit von Ärzten und Betroffenen


Gesundheitspolitischer Impuls

Praxis-Forum diskutiert Arzneimitteltherapie bei Kindern mit ADHS

Mainz, 31.05.13. Das Thema ADHS und seine Behandlung bei Kindern und Jugendlichen steht im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Gesundheitspolitischer Impuls Rheinland Pfalz“, zu der Gesundheitsstaatssekretär David Langner alle Interessierten, aber besonders betroffene Eltern und Jugendliche herzlich einlädt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 4. Juni 2013, 16.30 Uhr, in der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz, Geschwister-Scholl-Straße 2 statt. Es ist bereits die sechste Veranstaltung zu wichtigen gesundheitspolitischen Themen, die das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie zusammen mit dem Gesundheitspolitischen Arbeitskreis Mitte durchführt. Expertinnen und Experten referieren über den Arzneimitteleinsatz bei ADHS, die Bedeutung einer gesicherten Diagnostik und das Thema einer vernetzten therapeutischen Behandlung. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion besteht die Gelegenheit, sich mit den Expertinnen und Experten auszutauschen. Gesundheitsstaatssekretär David Langner appelliert in seinem Grußwort an eine bessere Vernetzung aller Beteiligten bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. „Eine angemessene und zeitgemäße Therapie psychischer Auffälligkeiten bei Kindern, insbesondere bei steigenden ADHS-Zahlen kann nur „Hand-in-Hand“ zwischen Betroffenen und behandelnden Ärzten und Psychotherapeuten erfolgen. Dabei darf die Behandlung nicht vorschnell zum Beispiel mit dem Medikament Ritalin erfolgen, sondern nur als ultima ratio, wenn andere Therapieformen ohne ausreichenden Erfolg zur Anwendung gekommen sind. Die Verdachtsdiagnose ADHS sollte immer ein vernetztes, sich austauschendes Vorgehen von Ärzten, Psychotherapeuten und anderen Professionen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen nach sich ziehen.“ Referentinnen und Referenten sind Prof. Irene Krämer, Direktorin der Apotheke der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Prof. Michael Huss, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psycho-therapie der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Fred Zepp, Leiter des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz. In der Diskussionsrunde nehmen außerdem teil: Martin Schneider, Leiter der Landesvertretung Rheinland-Pfalz/Saarland des vdek, Dr. Gesine Bejeuhr, vfa, Dr. Lothar Maurer, Vorsitzender des Landesberufsverbandes Rheinland-Pfalz der Kinder- und Jugendärzte und Dr. Axel Thiele, Fachgebietsleiter Risikobewertungsverfahren und Pharmakovigilanz (laufende und systematische Überwachung der Sicherheit von Fertigarzneimitteln) des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Anmeldungen werden erbeten an das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz unter der Faxnummer 06131 / 16 17 23 27 oder E-Mail: gabriele.fresenius@msagd.rlp.de Das Programm und den Einladungsflyer finden Sie im Internet unter www.msagd.rlp.de/aktuelles

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