Aufrichtsräte der Landesgesellschaften sollen weiblicher werden


SPD-Fraktion setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen in Landesgesellschaften ein

Mainz, 07.06.13. Die SPD-Landtagsfraktion hat gemeinsam mit der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag in die Sitzung des rheinland-pfälzischen Landtags eingebracht, mit dem die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen in Aufsichtsorganen der Landesgesellschaften gewährleistet werden soll. „Es gibt Aufsichtsräte bei Landesgesellschaften, wo keine einzige Frau vertreten ist. Insgesamt sind Frauen dort deutlich unterrepräsentiert. Das zeigt, dass die Freiwilligkeit nichts nutzt“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Hendrik Hering. „Im Gegensatz zur Bundesregierung haben wir das erkannt und treffen nun entsprechende Regelungen um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen zu gewährleisten.“ Die SPD-Landtagsfraktion setzt sich mit dem Antrag für eine Frauenquote in den Aufsichtsräten der Landesgesellschaften ein. Bei jeder Neubesetzung soll in der Regel auf Frauen gesetzt werden, bis eine Quote von 40 Prozent erreicht ist. Dies bezieht sich auf die vom Land entsandten Vertreter. Sollte davon abgewichen werden, muss die Landesregierung im Ausschuss für Gleichstellung und Frauenförderung berichten. Diese Selbstverpflichtung der Landesregierung soll bis zu einer verbindlichen gesetzlichen Regelung Bestand haben. „Wir fordern die Landesregierung ebenfalls dazu auf, sich auf Bundesebene für eine verbindliche Quotenregelung für Aufsichtsorgane der Kapitalgesellschaften einzusetzen. Mit ihrer wachsweichen Freiwilligkeitsregelung hat es die Bundesregierung bislang verhindert, dass hochqualifizierte Frauen ihre Kompetenzen in den Führungsgremien der Bundesrepublik einbringen können, die wir aber dringend brauchen“, so Hering.

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