IT bringt für Rheinland-Pfalz 60.000 Arbeitsplätze


Informationstechnologie

Staatssekretärin Raab: IT ist Wirtschaftsfaktor für Rheinland-Pfalz

Mainz, 18.06.13. Die IT-Beauftragte der Landesregierung, Innenstaatssekretärin Heike Raab, bezeichnet die Informationstechnik und Medienwirtschaft als wichtigen Wirtschaftsfaktor für Rheinland-Pfalz. „Die Branche erwirtschaftet pro Jahr mehr als zehn Milliarden Euro und bietet rund 60.000 Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung“, sagte Raab bei einem Treffen mit Mitgliedern des Netzwerkes IT.Stadt.Koblenz am Dienstag in Koblenz. Zudem sei sie ein Garant für Innovation und beeinflusse damit auch andere Wirtschaftssegmente. „Mithilfe von IT- und Medientechnologie werden viele Neugründungen in Rheinland- Pfalz gestartet“, betonte Raab. Im Land existierten bereits 2009 mehr als 5.800 Betriebe aus der Informations- und Medienbranche. Daran habe sich trotz Wirtschaftskrise bisher kaum etwas geändert. 99,8 Prozent der Unternehmen seien Mittelständler, 69 Prozent davon hätten maximal fünf Beschäftigte. „Internet und IT fangen stark die sinkenden Zahlen von Print und klassischen audiovisuellen Medien auf“, fügte Raab hinzu. Das spiegele sich auch an den Medienstandorten im Land wider. „Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Land bleibt trotz einer kleinen Eintrübung in den Krisenjahren relativ konstant. Es gibt sogar eine kleine Steigerung von 4,5 Prozent“, sagte Raab. Die Staatssekretärin bezieht sich bei den Zahlen auf Ergebnisse der „follow-up Studie 2012“, die sich mit dem Medienstandort Rheinland-Pfalz beschäftigt und vom Institut zur Modernisierung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen realisiert wurde. „Die Weiterentwicklung der Informationstechnologie ist für die Landesregierung ein besonderes Anliegen“, unterstrich Raab. So werde beispielsweise der Aufbau regionaler IT- und Mediennetzwerke unterstützt. Aber auch in der Verwaltung selbst gebe es zahlreiche Maßnahmen zur Modernisierung. „Zentraler Ansatzpunkt ist es, Bürgerdienste elektronisch zu optimieren, um Verwaltungsgeschäfte von zu Hause oder aus Unternehmen direkt abwickeln zu können“, sagte die Staatssekretärin. Dafür schaffe das Land leistungsfähige, standardisierte und sichere Kommunikationsinfrastrukturen. Die IT-Beauftragte nannte als Beispiele das zentrale IT-Management, bei dem alle staatlichen Rechenzentren beim Landesbetrieb Daten und Information (LDI) gebündelt werden oder das Open-Government Data Portal, in dem die Verwaltung proaktiv Informationen und Vorgänge für die Bürgerinnen und Bürger offenlegt.

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