Auch CDU glücklich über Erhalt der Seilbahn in Koblenz


Entscheidung UNESCO-Welterbekomitee/Seilbahn Koblenz – Selbst CDU freut sich ohne Wenn und Aber und betont eigenen Einsatz

Mainz, 19.06.13. Als „Sieg der Vernunft“ haben die Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Julia Klöckner, und der Koblenzer CDU-Landtagsabgeordnete, Andreas Biebricher, die Entscheidung des Welterbekomittees der UNESCO in Kambodscha zum Weiterbetrieb der Koblenzer Seilbahn bezeichnet. Beide freuen sich sehr darüber, dass die Seilbahn nun mindestens bis zum Jahr 2026 weiterbetrieben werden darf. Die Seilbahn sei ein großer Gewinn für das Weltkulturerbe, für die Region und die Menschen. Klöckner: „Es ist klasse, dass auch das Welterbekomittee die Seilbahn und das Weltkulturerbe für miteinander vereinbar einstuft. Jede andere Entscheidung wäre auch auf großes Unverständnis in der gesamten Region und der ganz überwiegenden Zahl der dort lebenden Menschen gestoßen. Denn die Seilbahn stellt eine große Bereicherung für das Weltkulturerbe dar und steigert die Attraktivität für die Besucher. Der gemeinsame Einsatz auf verschiedenen Ebenen war erfolgreich, auch die Bundesregierung war eingeschaltet. Wir danken dem Koblenzer Oberbürgermeister, Hofmann Göttig, sowie dem Koblenzer Bundestagsabgeordneten Michael Fuchs, der mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle und dem zuständigen Botschafter frühzeitig aktiv geworden ist und die Weichen gestellt hat. Unsere fraktionsübergreifende Resolution war auch ein wichtiges Zeichen für die Landesregierung, dass es hier eine klare Sichtweise und einen Wunsch gibt. Heute ist ein guter Tag für Koblenz und für das Mittelrheintal. Die heutige Entscheidung zeigt auch, dass sich gemeinsamer Einsatz über Fraktions- und Parteigrenzen hinweg lohnt. Wenn alle Ebenen zusammenarbeiten, dann klappt es.“ Biebricher: „Wir danken allen, die hierfür gekämpft und sich mit Nachdruck für den Erhalt der Seilbahn eingesetzt haben. Dies gilt insbesondere für die Freunde der Bundesgartenschau, die mit ihrem bemerkenswerten Engagement an der Spitze der Bewegung standen. Die mehr als 100.000 in unermüdlichem Einsatz von ihnen gesammelten Unterschriften für den Erhalt der Seilbahn werden sicherlich bei der Entscheidungsfindung des Welterbekomittees der UNESCO ihre Wirkung nicht verfehlt haben.“ Unser Dank gilt vor allem aber auch der UNESCO, die mit ihrer umsichtigen und mit Augenmaß in Phnom-Penh getroffenen Entscheidung dazu beigetragen hat, die Akzeptanz des Denkmalschutzes in der Region zu erhöhen. Sie hat damit Größe bewiesen und anerkannt, dass Seilbahn und Welterbe nicht nur kein Widerspruch sind, sondern die Seilbahn inzwischen zu einem wertvollen Bestandteil des Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal geworden ist.“

(Beachten Sie auch die Beiträge weiter unten zum Thema der Bundesgartenschau.)

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.