Land unterstützt Pirmasens bei Konversion und Strukturwandel


Kommunen

Dreyer/Lewentz: Land hilft Pirmasens bei Bewältigung des Strukturwandels

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz haben das große finanzielle Engagement des Landes für die Bewältigung des Strukturwandels in Pirmasens hervorgehoben. „Seit 1986 sind rund 66 Millionen Euro alleine an Städtebauförderung nach Pirmasens geflossen“, sagte Lewentz bei der Sitzung des Kabinetts anlässlich des 30. Rheinland-Pfalz-Tages am Freitag in Pirmasens. In den vergangenen zehn Jahren seien jährlich etwa 3,8 Millionen Euro Zuweisungen für die kreisfreie Stadt bewilligt worden. „Das Land weiß um die besonderen Herausforderungen in Pirmasens und stellt sich seiner Verantwortung“, betonte Malu Dreyer. Die Stadt sei über viele Jahrzehnte hinweg von der Schuh- und Lederindustrie sowie vom Militär geprägt gewesen. Durch die Krise in dem Industriezweig seien seit Beginn der 80er-Jahre fast 20.000 Arbeitsplätze abgebaut worden. Auch durch den Weggang des US-Militärs habe die Region mehr als 10.000 Soldaten, US-Zivilangestellte und deutsche Kräfte verloren. „Dieser Wandel prägt das Bild der Stadt“, fügte der Minister hinzu. Allerdings sei mit Hilfe des Landes viel Positives für die Infrastruktur und die Lebensqualität in Pirmasens erreicht worden. Als Beispiele nannten Dreyer und Lewentz die Konversionsmaßnahmen an der ehemaligen Husterhöh-Kaserne und das Areal Rheinberger um eine ehemalige Schuhfabrik. Auf dem Gelände der Husterhöh-Kaserne Süd habe sich mittlerweile die Fachhochschule Kaiserslautern mit dem Fachbereich Polymertechnologie angesiedelt. Zudem sei dort ein Standort für das renommierte Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens (PFI) sowie das eng mit dem PFI verbundene Schuhkompetenzzentrum entwickelt worden. „Wir haben dafür Fördermittel von rund 20,7 Millionen Euro bewilligt“, sagte Lewentz. Auch die Konversionsmaßnahme Rheinberger sei eine Erfolgsgeschichte. Der Gebäudekomplex sei saniert und neu belebt worden. Neben Dienstleistungsangeboten oder Handwerksbetrieben gebe es dort auch das Science Center Dynamikum, das besonders unter Tourismusgesichtspunkten ein Aushängeschild der Stadt sei. „Es wird deutlich, dass das Innenministerium Pirmasens bisher massiv unterstützt hat, damit die Stadt die Folgen des Konversions- und Strukturwandels erfolgreich meistern kann“, sagte Lewentz.

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