Fairplay führt Großregion zusammen


Grenzenloses Miteinander erfahren

Mainz, 29.06.13. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die 15. Fairplay-Tour der Großregion in Jünkerath in der Eifel eröffnet. „Ich freue mich, dass Start und Ziel der Tour in Rheinland-Pfalz liegen, dem Land, das aktuell die Präsidentschaft des Gipfels der Großregion innehat“, sagte Dreyer. 300 Jugendliche aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Belgien, Luxemburg und Lothringen sind seit gestern mit dem Fahrrad unterwegs. Sie fahren Orte in allen Teilen der Großregion an und erreichen am 6. Juli ihre Endstation Trier. Gemeinsam setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Solidaritätsfahrt für Fairness und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in einem friedlichen Europa ein, so die Ministerpräsidentin. „Im wahrsten Sinne des Wortes haben Jugendliche in den vergangenen 14 Jahren unsere Großregion auf insgesamt 2.500.000 Kilometern ‚erfahren’. Sie haben gemeinsame Erfahrungen gesammelt, sich besser kennengelernt und dauerhafte Freundschaften geknüpft“, so Dreyer. Das „Radeln für den guten Zweck“ lege zudem ein besonderes Augenmerk auf die außereuropäische Völkerverständigung. „Ihr sammelt Spenden und leistet damit Hilfe zur Selbsthilfe in den ärmsten Regionen der Welt. So setzt Ihr ein Zeichen für internationale Solidarität“, sagte die Ministerpräsidentin zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Seit 1999 seien durch die Fairplay-Tour und verknüpfte Projekte mehr als 2,2 Millionen Euro an Spendengeldern für die Entwicklungszusammenarbeit gesammelt worden. Dreyer: „Es ist schön, dass der materielle Erlös der Tour an unser Partnerland Ruanda fließt. In diesem Jahr ermöglichen die Spenden dort die Sanierung einer Grundschule durch die Welthungerhilfe.“ Der Startschuss der Fairplay-Tour falle in diesem Jahr erstmals mit dem Abschluss der neu initiierten Fairplay-Smart-Tour zusammen. „Ich freue mich ganz besonders, dass ich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der inklusiven Fahrradtour von Köln nach Jünkerath begrüßen darf“, so die Ministerpräsidentin. Insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung seien am 26. Juni am Kölner Dom gestartet. Dreyer: „Fairplay im Umgang mit sich und dem Nächsten, das ist auch bei dieser Radtour das Thema. Das gemeinsame Ziel beider Touren ist das grenzenlose Miteinander.“ „Niemand konnte ahnen, dass sich diese grenzüberschreitende, sportliche Veranstaltung zu einem solchen Erfolgmodell entwickeln würde“, sagte die Ministerpräsidentin. Ihr Dank galt den Organisatoren der Tour, der Europäischen Sportakademie in Trier, dem Eurosportpool, dem Landessportbund und allen weiteren Engagierten. „Namentlich möchte ich, stellvertretend für alle Beteiligten, Herbert Ehlen und Klaus Klaeren für ihr jahrelanges Engagement danken“, so Dreyer. Das rheinland-pfälzische Innenministerium beteiligt sich jedes Jahr mit rund 20.000 Euro an der Fairplay-Tour der Großregion. Im Rahmen seiner Gipfelpräsidentschaft unterstützt das Land die Tour zusätzlich mit je 10.000 Euro für 2013 und 2014. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://fairplaytour.de/

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