Musik und Bildende Kunst harmonisch verbunden


8. Rolandseck-Festival 8. bis 16. Juli 2013

Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst

Remagen, 04.07.13. Vom 8. bis zum 16. Juli 2013 steht nun bereits zum achten Mal das Arp Museum Bahnhof Rolandseck ganz im Zeichen der Kammermusik. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr laden dieses Mal wieder zwei Künstlerische Leiter an den Rhein – der scheidende 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, Guy Braunstein, und Pianist Ohad Ben-Ari. Unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert werden auch in diesem Jahr rund 25 hochrangige Musikerinnen und Musiker erwartet, unter ihnen die weltbekannte Cellistin Sol Gabetta, Chen Halevi, Gili Schwarzmann, Isabel Karajan, Amihai Grosz, Ria Ideta und Nabil Shehata. Als neue Gäste konnten u.a. die temperamentvolle Barock-Sopranistin Simone Kermes, Harfinistin Marie Pierre Langlamet, Violinist John Storgards sowie der israelische Mandolinen-Virtuose Avi Avital gewonnen werden. »Seit seiner Wiederbelebung im Jahr 2006 hat das Rolandseck-Festival eine einzigartige Entwicklung zwischen Tradition und Innovation erfahren und ist so zu einem musikalischen Ausnahmeereignis in der internationalen Festivallandschaft geworden«, würdigt der Kulturstaatssekretär von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Walter Schumacher, die Arbeit der Programmverantwortlichen. »Auftragsarrangements, große Kammermusikbesetzungen, eigene Musiktheaterproduktionen, musisch-literarische Formate und Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern zeugen von einer kreativen Kraft, die von Rolandseck seit Jahrzehnten über die Landesgrenzen hinaus in die Welt strahlt.« Im Lauf der letzten Jahre ist die Bedeutung des Arp Museums mit seinem außergewöhnlichen architektonischen Rahmen des Richard Meier-Neubaus sowie des historischen Bahnhofs Rolandseck für das Rolandseck-Festival immer größer geworden und längst über die Funktion als Probenraum und Spielstätte hinausgewachsen. Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff hebt hervor: »Ich glaube, was diesen Ort hier einzigartig und zu einem veritablen ‚Ort der Künste‘ macht, ist, dass wir hier nicht nur ein Musikprogramm neben unseren Ausstellungen anbieten. Wir haben es vielmehr geschafft, die Musiker zu begeistern; indem sie bei uns Konzerte in einem Kontext geben können, der durch die bildende Kunst ganz besondere Angebote ermöglicht. Die Musiker sind immer sehr angetan von der Idee, vor den Kunstwerken inmitten der Ausstellungen zu konzertieren und sich dabei auch an den Jahresthemen zu orientieren.« So haben die Künstlerischen Leiter Ben-Ari und Braunstein das Jahres-Thema 2013 »Künstler-Ich« in ihr musikalisches Konzept integriert. Die insgesamt sechs Konzerte bieten nicht nur einen breiten Überblick über die Musik des 18. – 21. Jahrhunderts in (fast) jeder denkbaren Besetzung, sondern stellen in je einem Solostück pro Konzert einen der Musiker ganz besonders heraus.

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