Pumpspeicherkraftwerk Stadtwerke Trier – SGD Nord führt Vorgespräch


RIO Scoping

Termin bei der SGD Nord

Koblenz, 05.07.13. Zur Speicherung regenerativer Energie plant die Stadtwerke Trier Versorgung-GmbH (SWT) die Errichtung eines Pumpspeicherkraftwerkes (PSKW), das sogenannte PSKW RIO. Es soll in der Verbandsgemeinde Schweich am Standort Hummelsberg/Kautenbachtal errichtet werden. Es soll einen Wasseraustausch zwischen einem Ober- und einem Unterbecken geben. Es soll ein Fassungsvermögen von jeweils ca. 6 Millionen Kubikmeter und einer Gesamtleistung von 300 Megawatt. Das Projekt ist für die Energieversorgung in der Region Trier sehr bedeutsam. Nach wasserrechtlichen Vorgaben erfolgt die Zulassung des Vorhabens im Rahmen eines wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens bei der SGD Nord. Die Frage, ob das Vorhaben zulässig ist, und wenn ja, welche Auflagen damit verbunden sind, wird in diesem Verfahren entschieden. Das Planfeststellungsverfahren ist ein förmliches Verfahren, für das der Gesetzgeber genaue Verfahrensschritte vorsieht. Auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist durchzuführen, da das Vorhaben nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt haben kann. Aktuell fand bei der SGD Nord ein nicht öffentlicher Scoping Termin statt, in dem die Antragstellerin das Projekt nach dem aktuellen Planungsstand einschließlich der damit verbundenen Eingriffe und Wirkungen auf die Umwelt dargestellt hat. Im Anschluss wurden gemeinsam mit den anwesenden Fachstellen Inhalt und Umfang der von der Antragstellerin beizubringenden Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens besprochen. Dabei wurde durch die Antragstellerin das geplante Untersuchungsprogramm erläutert und durch die einzelnen Fachstellen darauf hingewiesen, welche zusätzlichen Untersuchungen erforderlich sind. Auch die erforderliche geologische Erkundung des Planungsgebiets, die für Art und Umfang der weiteren Untersuchungen und für die Realisierbarkeit von Bedeutung ist, wurde beraten und das weitere Vorgehen abgestimmt. Auf der Grundlage der Besprechung wird der Antragstellerin nun durch die SGD Nord mitgeteilt, welche konkreten Unterlagen und Untersuchungen zur Durchführung des Verfahrens nach derzeitigem Planungsstand vorgelegt werden müssen. Nach Vorlage der Antrags- und Planunterlagen, wird ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet, an dem die Öffentlichkeit, die Fachbehörden und weitere Träger öffentlicher Belange beteiligt werden.

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