Lemke besucht Ausbildungszentrum und Vorzeigeunternehmen


Sommerreise der Wirtschaftsministerin Wirtschaft • Ausbildung • Leben – Perspektive Rheinland-Pfalz! vom 8.-12. JULI 2013

Lemke: „Ausgezeichnete Angebote für die Fachkräfte von morgen“

Mainz, 08.07.13. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat ihre diesjährige Sommerreise unter das Motto „Wirtschaft•Ausbildung•Leben – Perspektive Rheinland-Pfalz!“ gestellt. Vom 8. bis 12. Juli besucht sie 18 Unternehmen und Einrichtungen in ganz Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema Ausbildung und Fachkräftebedarf. Sie besucht Unternehmen im Land, um sich über die Anforderungen der Unternehmer an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über deren Wünsche sowie über Ausbildungswege zu informieren. Es geht um den Erhalt der Unternehmen durch Nachwuchs und die Bindung der Fachkräfte gerade in einem Flächenland. Interessant ist, was die Unternehmen bereits in dieser Richtung leisten und wie diese Erkenntnisse als „best practice“ transportiert werden können. Zum Auftakt der Wirtschaftsreise reist Ministerin Lemke heute gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Koblenz, Alexander Baden, zum Bauzentrum der HWK Koblenz, um mit Ausbildungsberatern und Auszubildenden zu sprechen und sich über Projekte und Programme, etwa für junge Migranten, zu informieren. Mit dabei sind auch Mitarbeiter der Agentur für Arbeit Koblenz. „Der beruflichen Bildung kommt eine Schlüsselrolle zu, denn die zukünftige Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Rheinland-Pfalz und seiner Unternehmen wird wesentlich durch gut ausgebildete und bedarfsgerecht weitergebildete Fachkräfte geprägt“, stellt die Ministerin fest. „Die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten sind, vor allem im Handwerk, unverzichtbare Einrichtungen der dualen Berufsausbildung, die betriebliche Ausbildung und den Berufsschulunterricht ergänzen“, stellt Lemke fest, „sie stehen neben der beruflichen Erstausbildung, auch für Fort- und Weiterbildung zur Verfügung und sind Partner im Rahmen der vom Land geförderten Verbundausbildung, bei der zusätzliche Ausbildungsplatzpotenziale erschlossen werden.“ Die Wirtschaftsministerin betont, dass Fachkräfte nicht nur unter den Akademikern gesucht werden und macht Mut, sich zu bewerben. „Die duale Ausbildung ist in ganz Europa Vorbild und bietet eine ausgezeichnete Basis für ein erfolgreiches Berufsleben.“ Von der Ausbildungsstätte in die betriebliche Praxis: zweite Station des Reisetages ist das Familienunternehmen HUF HAUS. Mitten im Grünen ist in Hartenfels ein HUF- Fertighausdorf entstanden und ein Komplex von Werkstätten, wo 300 Menschen arbeiten und derzeit 46 junge Leute ausgebildet werden; insgesamt hat die Firmengruppe 463 Mitarbeiter. HUF HAUS ist weltweiter Marktführer für moderne Fachwerkarchitektur. Der Einsatz von Material und Energie erfolgt nach Kriterien der ökologischen und baubiologischen Unbedenklichkeit und Nachhaltigkeit. Im Jahr 2009 investierte das Unternehmen in ein modernes Biomasse-Heizkraftwerk, das ausschließlich mit Abfällen aus der eigenen Produktion befeuert wird. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke trifft die Vorzeige-Unternehmer zum Gespräch, mit dabei auch Auszubildende. „Zu der modernen Holzarchitektur der HUF-Häuser passt eine moderne Firmenphilosophie“, hebt Lemke hervor. „Weiterbildung wird groß geschrieben, Mitarbeiter werden ermuntert, Sport zu treiben und Eigeninitiative wird gefördert – das ist ein Angebot, das Fachkräfte anzieht und hält. Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht.“ 2012 wurde die HUF Akademie zur kontinuierlichen Weiterbildung der Mitarbeiter gegründet. In Zusammenarbeit mit der AOK bietet HUF HAUS unter anderem Workshops zur gesunden Ernährung, Ergonomie am Arbeitsplatz, für Rückentraining und Stressbewältigung an. Das Unternehmen ist seit 2012 rauchfrei. Die Teilnahme am Fitness-Programm „Schwing die Hufe“ wird unterstützt. Das Unternehmen belegte Platz 1 beim Wettbewerb „Gesunde Betriebe in der Region Mittelrhein“. Ein weiteres Beispiel für neue Wege ist das „ArtCafe“, einem fiktiven Unternehmen, in dem die kaufmännischen Auszubildenden alle Abteilungen eines echten Unternehmens besetzen. HUF HAUS produziert jährlich etwa 100 Projekte (Einfamilienhäuser und Objektbauten), von denen etwa 40 Prozent in den weltweiten Export gehen, unter anderem bis nach China und in die USA.

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.