Psychosoziale Unterstützung nach Krebs wichtig


Aktionstag der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.

Schweitzer würdigt Einsatz der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.

Mainz, 08.07.13. Gesundheitsminister Alexander Schweitzer würdigte bei der Fachveranstaltung „Mitten im Leben Lebensträume entdecken – Lebensräume gestalten“ in Mainz das Engagement der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland: „Das Thema Brustkrebs hat für die Frauenselbsthilfe nach Krebs einen besonders hohen Stellenwert. Auch die Tagung zeigt, welchen Beitrag der Verein bei der Stärkung und Betreuung betroffener Menschen und ihrer Angehörigen leistet.“ Der 1979 gegründete Landesverband mit 38 regionalen Selbsthilfegruppen engagiert sich in der Prävention und Bekämpfung von Brustkrebs sowie in der psychosozialen Begleitung von Frauen, die sich mit der Diagnose konfrontiert sehen. „Der Kampf gegen Krebs ist eine enorme medizinische Herausforderung und ein wichtiges gesundheitspolitisches Ziel der Landesregierung. Es erfordert ein Netz unterschiedlichster Maßnahmen zur Prävention, Sicherstellung der Versorgung, Beratung und Betreuung krebskranker Menschen“, erklärt Gesundheitsminister Schweitzer. Die Frauenselbsthilfe nach Krebs sei der Landesregierung bei diesem Anliegen seit langem ein wichtiger Partner. „Neben der Prävention und medizinischen Versorgung spielen vor allem die psychosoziale Beratung und seelische Betreuung eine ganz wichtige Rolle. Seit 34 Jahren engagiert sich die Frauenselbsthilfe nach Krebs ehrenamtlich im Erfahrungsaustausch und in gegenseitiger Hilfe mit anderen und für andere. Mit ihrer Betreuung und einem kompetenten Beratungsangebot erleichtert sie Betroffenen und ihren Angehörigen den Umgang mit der Diagnose Brustkrebs und ermutigt sie, dass ein lebenswertes und zufriedenes Leben auch mit der Diagnose Krebs möglich ist“, sagte der Minister. Die weiteren Maßnahmen des Netzes umfassen allgemeine und gezielte präventive Aktivitäten wie die Stärkung gesundheitsfördernder und die Vermeidung krankmachender Faktoren, wirksame Früherkennungsmaßnahmen, differenziertes diagnostisches Vorgehen, gezielte therapeutische Interventionen und Angebote zur Rehabilitation zum Umgang mit möglichen chronischen Krankheitsfolgen.

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