Schweitzer besucht vorbildliche Arbeitgeber


Beschäftigungsdialog

Auftakt zur Sommerreise „Beschäftigungsdialog“ in Wörth

Mainz, 09.07.13. Zum Auftakt seiner Sommerreise besuchte Arbeitsminister Alexander Schweitzer heute die Unternehmen Daimler in Wörth, das Ingenieurbüro PTI AG in Lemberg und die Firma Pallmann in Zweibrücken. Dabei standen vor allem die Themen Fachkräftesicherung, Ausbildung, Qualifizierungsangebote und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Mittelpunkt. Das Daimler LKW Werk in Wörth beschäftigt allein über 11.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Mit Blick auf den demografischen Wandel spielt die Anwerbung und Bindung qualifizierter Fachkräfte eine entscheidende Rolle. Daher wird sowohl in den Bereich Ausbildung als auch in familienbewusste Angebote investiert. „Diese Angebote reichen von einer betriebseigenen Kindertagesstätte, Gästekinder- und Ferienbetreuung über das Audit Beruf und Familie, die Ermöglichung flexibler Arbeitszeitmodelle auch im Schichtbereich bis hin zu Hilfestellung bei der Pflege von Angehörigen. Die Daimler AG zeigt, dass es nicht nur wichtig ist, das Potenzial der Beschäftigten zu erkennen und zu fördern. Es bedarf auch geeigneter Angebote für die Vereinbarkeit vom beruflichen und privaten Alltag in allen Lebenslagen“, erklärte der Minister. Zudem begrüßte er die Firmeninitiative „get in the job“, die schwer vermittelbaren Jugendlichen eine Perspektive gibt. „Nicht nur im europäischen, sondern bereits im internationalen Wettbewerb kämpfen wir um qualifizierte Fachkräfte. Da liegt es nahe, die Reserven, die wir zur Verfügung haben, auch zu nutzen. Nicht jeder ist ein Einserkandidat und manch einer braucht einen zweiten oder dritten Anlauf. Doch mit abgestimmten Projekten wie „get in the job“ haben auch diese jungen Menschen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt.“ Anschließend besuchte Schweitzer die PTI AG, die umfassende Ingenieursdienstleistungen im Bereich der Bauplanung anbieten. „Die PTI AG ist ein gutes Beispiel dafür, wie erfolgreiches Unternehmertum, die Schaffung sicherer Arbeitsplätze und die Gewährleistung guter Arbeitsbedingungen Hand in Hand gehen können“, erklärte Arbeitsminister Alexander Schweitzer bei seinem Firmenbesuch. Die PTI AG wurde im Jahr 2000 durch den Zusammenschluss von vier Architekten /Bauingenieuren mit ihren Einzelunternehmungen gegründet. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen mehr als 40 Mitarbeiter und hat mehrere Niederlassungen. Ein solcher Zusammenschluss sei immer auch mit strukturellen Änderungen und guter Organisation verbunden, erklärte der Minister. So habe die PTI AG die notwendig gewordenen mittleren Führungsstrukturen mit Qualifizierungsmaßnahmen verschiedener Art und hohem Praxisbezug durchgeführt. Schweitzer freute sich, dass das Thema Qualifizierung jedoch nicht nur auf der Führungsebene großgeschrieben werde. „Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch Fachqualifikationen gefördert und können so den Anforderungen in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen noch besser entsprechen. Fakt ist, viele Unternehmen benötigen hochqualifizierte Fachkräfte mit unternehmens- und branchenspezifischen Fachkenntnissen, die auf dem Arbeitsmarkt nicht leicht zu finden sind. Interne Qualifizierungen und Personalentwicklungsmaßnahmen gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. Es ist erfreulich zu sehen, dass in Rheinland-Pfalz Unternehmen wie die PTI AG hierauf reagieren und einen guten Weg gefunden haben, die Fachkräftesicherung effektiv und zukunftsweisend voranzubringen.“ Den Abschluss bildete ein Besuch des mittelständischen Familienunternehmens Pallmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG. „Das Unternehmen Pallmann ist ein ‚global player‘, der sich jedoch zum Standort Deutschland bekennt und in Zweibrücken das weltweit größte Forschungs- und Technologiezentrum betreibt.“ Aufgrund der Lage hat Pallmann keine Probleme, seinen Ausbildungsbedarf zu decken. In der unternehmenseigenen Lehrwerkstatt bildet Pallmann regelmäßig 20 junge Menschen aus. Gute Ausbildung ist dem Unternehmen ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund unterstützt Pallmann die Auszubildenden über das Projekt „Ausbildung plus“. „Das Ausbildungsprogramm ist umfassend und enthält neben Angeboten zur beruflichen Bildung auch Vorträge und Diskussionen zu politischen und wirtschaftlichen Themenstellungen ebenso wie zur Suchtprophylaxe. Die Auszubildenden werden gleichermaßen auf den Berufsalltag und das soziale Miteinander vorbereitet“, sagte Schweitzer. Während seiner Sommerreise vom 8. bis 15. Juli 2013 wird Minister Schweitzer rund 20 Unternehmen im ganzen Land besuchen. Impressionen von den Stationen gibt es unter www.msagd.rlp.de.

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