Beregnung in der Südpfalz sichern


Wehner und Schwarz begrüßen Runden Tisch zur Beregnung in der Landwirtschaft

Mainz, 10.07.13. Thorsten Wehner, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, und Wolfgang Schwarz, SPD-Landtagsabgeordneter aus der Südpfalz, begrüßen den ersten Runden Tisch zur landwirtschaftlichen Bewässerung in der Südpfalz: „Das heutige Treffen und die Gespräche im Rahmen des Runden Tisches haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass alle relevanten Akteure aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Fachministerium gemeinsam an einer technischen und finanziellen Sicherung der landwirtschaftlichen Bewässerung arbeiten. Im Rahmen des Runden Tisches wurden mögliche Lösungsansätze für eine künftige Beregnungsförderung diskutiert, die jetzt geprüft werden müssen. Die nächste Sitzung des Runden Tisches soll in drei Monaten stattfinden. Bis dahin wird auch geklärt sein, zu welchem Zeitpunkt welche Mittel in welcher Höhe zur Sicherung der Beregnung im Land Verwendung finden könnten. Die ersten Ergebnisse des Runden Tisches sollten jetzt auch bei den Verbänden und von den beteiligten Akteuren weiter erörtert werden.“ Hintergrund der gemeinsamen Lösungssuche zur Sicherung der Beregnung in der Landwirtschaft sind vor allem die Pläne des Bundes, die Förderung von Beregnungsmaßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) vollständig zu streichen. Mit den Ländern konnte eine Einigung erzielt werden, dass die Förderung zumindest noch bis längstens 2016 fortbestehen kann. Für die Südpfalz ist die landwirtschaftliche Bewässerung nicht nur aufgrund der klimatischen Lage notwendig. Auch die regional relativ hohen Grundwasserstände in der Südpfalz sprechen aus Gründen des Umweltschutzes für eine zentrale Bewässerung aus dem Rhein. Schwierig zu lösen sind hierbei die hohen Kosten beim Bau einer Pumpstation und deren Finanzierung. Schwarz und Wehner: „Wir müssen die verschiedenen Schritte nacheinander gehen. Zuerst muss aber ein Zugang zum Rhein geschaffen werden. Förderungen einer zentralen Beregnungsanlage durch das Land unter Einsatz von EU- und Bundesmitteln des Landwirtschafts- und Umweltbereichs sind zu prüfen. Aufgrund des hohen Kostenvolumens erscheint auch eine finanzielle Beteiligung der Landwirtschaft unumgänglich. Wünschenswert wären auch realisierbare alternative Finanzierungsmöglichkeiten. Uns muss allen bewusst sein, dass die verbleibende Zeit bis 2016 denkbar knapp ist und genutzt werden muss. Insgesamt ist die Landwirtschaft in der Südpfalz auf eine Beregnung angewiesen. Eine zentrale Beregnung mit Rheinwasser würde nicht nur der Landwirtschaft nützen, sondern wäre vor allem auch ein Beitrag zum Umweltschutz.“

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