Hochkarätige Fachfrau wird Kanzlerin der Uni Mainz


Dr. Waltraud Kreutz-Gers wird Kanzlerin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Ministerialdirigentin aus dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung Nordrhein-Westfalen tritt die Nachfolge von Götz Scholz an

Mainz, 12.07.13. Dr. Waltraud Kreutz-Gers wird Kanzlerin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die 53-jährige tritt zum 1. September 2013 die Nachfolge von Götz Scholz an. „Mit Dr. Waltraud Kreutz-Gers wird eine ausgewiesene Verwaltungsexpertin sowie Bildungs- und Wissenschaftsmanagerin Kanzlerin unserer Universität“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch. „Wir freuen uns daher sehr, dass Dr. Waltraud Kreutz-Gers als künftige Kanzlerin mit ihren exzellenten Kenntnissen und Erfahrungen wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer Universität setzen wird.“ Dr. Waltraud Kreutz-Gers hat Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Bochum und Oldenburg sowie Verwaltungswissenschaften und Öffentliches Recht an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und an der Fernuniversität Hagen studiert. Ihre wissenschaftliche Mitarbeit in Forschungsprojekten zur Vergleichenden Politikwissenschaft führte sie zu mehreren Forschungsaufenthalten nach Kanada. Dr. Kreutz-Gers hat mehrere Arbeiten u. a. über Parteien, Parteienfinanzierung, Wahlen sowie zu Fragen von Verwaltungskontrolle und Hochschulfinanzierung veröffentlicht. Seit 1991 ist Dr. Kreutz-Gers im Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in unterschiedlichen Aufgabenbereichen tätig – von der Hochschulmedizin über die Hochschulplanung bis hin zur Hochschulfinanzierung und Haushaltsangelegenheiten. Als Abteilungsleiterin Hochschulen, Planung und Hochschulmedizin verantwortet die Ministerialdirigentin derzeit die Rechtsaufsicht über alle nordrhein-westfälischen Hochschulen einschließlich Planung, Steuerung und Controlling sowie die Gleichstellung. Von 2000 bis 2001 leitete sie darüber hinaus den Arbeitsstab des nordrhein-westfälischen Expertenrates, der von der Landesregierung mit der Evaluation aller nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen betraut wurde. Dr. Kreutz-Gers war u. a. Mitglied der Senatskommission der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Leibniz-Gemeinschaft, des Gesundheitsforschungsrats der Bundesregierung, des Ausschusses Lehre und des Medizinausschusses des Wissenschaftsrats und des Hochschulausschusses der Kultusministerkonferenz. „Die hohe Dynamik in der Entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität, insbesondere ihr mehrfach ausgezeichneter Prozess der Modernisierung sowie ihre hervorragende Leistungsfähigkeit in Forschung und Lehre habe ich mit großem Interesse verfolgt“, so Dr. Waltraud Kreutz-Gers, „ich freue mich sehr, die Johannes Gutenberg-Universität in ihrem Entwicklungsprozess künftig als Kanzlerin begleiten zu dürfen. Der frühere Kanzler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Götz Scholz, war zum 1. Januar 2013 an die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gewechselt und hat dort das Amt des Kaufmännischen Vorstands übernommen.

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