Überschwemmungsgebiete an der Nahe sollen ausgeweitet werden


Überschwemmungsgebiet an der Nahe wird angepasst

Koblenz, 15.07.13. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ist derzeit dabei, das Überschwemmungsgebiet an der Nahe an die gesetzlichen Vorgaben anzupassen. Dazu erfolgt bis Anfang September 2013 eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung. Bereits im Jahr 2010 wurden die betroffenen Kommunen, die Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit über das Verfahren informiert. Alle hatten die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen. Die Prüfung der in diesem Verfahren vorgebrachten Bedenken und Anregungen ist jetzt abgeschlossen. In einigen Bereichen konnte das Überschwemmungsgebiet verkleinert werden. Alle Einwender wurden zwischenzeitlich über das Ergebnis der Prüfung informiert. In anderen Teilen muss das Überschwemmungsgebiet aufgrund der geäußerten Hinweise vergrößert werden. Konkret geht es um Flächen der Gemarkungen Staudernheim (Kartenblatt 20), Monzingen (Kartenblatt 23), Merxheim (Kartenblatt 24) und Weierbach (Kartenblatt 30) für Bereiche hinter dem Bahndamm. Diese wurden bisher nur als überschwemmungsgefährdeter Bereich dargestellt. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um landwirtschaftlich genutzte Flächen, die bereits nach altem Recht als verbindliches Überschwemmungsgebiet beziehungsweise überschwemmungsgefährdetes Gebiet ausgewiesen waren. Nur auf diese Bereiche bezieht sich auch die neue Öffentlichkeitsbeteiligung.

Der Entwurf des Rechtsverordnungstextes sowie die geänderten Kartenentwürfe zum geplanten Überschwemmungsgebiet werden bis zum 09. September 2013 nochmals für die Öffentlichkeit zur Einsichtnahme bereitgestellt: Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Zentralreferat Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz Neustadt 21 in 56068 Koblenz Zimmer 112 Montag bis Donnerstag von 9.00-12.00 Uhr und 14.00-15.30 Uhr Freitag von 9.00-13.00 Uhr Oder auf unserer Homepage unter www.sgdnord.rlp.de im Bereich „Aktuelles – Aus den Abteilungen“. Bis zum 09. September 2013 können zur Vergrößerung des geplanten Überschwemmungsgebietes ebenfalls Stellungnahmen gegenüber der SGD Nord an die zuvor genannte Adresse vorgebracht werden.

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