Doris Ahnen bereist Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Rheinland-Pfalz


Forschung weiter fördern

Mainz, 25.07.13. Die Forschung an den rheinland-pfälzischen Hochschulen soll auch in den kommenden Jahren besonders gefördert werden. „Klar ist, dass wir die Forschungsinitiative auch 2014 bis 2016 fortsetzen wollen“, sagte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen in Mainz zum Start einer Reise zu mehreren Forschungsinstituten. In den vergangenen Jahren habe es Erfolge bei der Einwerbung von Drittmitteln – das sind Fördermittel von außen -, der Ansiedlung neuer Forschungsstätten und beim Aufbau von Netzwerken gegeben. Seit dem Jahr 2008 wurden die vier Universitäten im Land und seit dem Jahr 2010 die Fachhochschulen mit bisher 102 Millionen Euro gefördert. Als Beispiele von Spitzenforschung nannte der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität, Georg Krausch, das sogenannte Exzellenzcluster „Prisma“ und die Graduiertenschule „Materials Science“ (Materialwissenschaften). Beide gehören zur bundesweiten Exzellenzinitiative. Die „Prisma“-Forscher gehen den Geheimnissen der Materie auf den Grund. Dazu diene auch der Elektronenbeschleuniger „Mesa“, der in Bau sei, sagte „Prisma“-Koordinator Harmut Wittig. Er soll rund 10 Millionen Euro kosten. Der schon bestehende Beschleuniger „Mami“ besteht seit 1979 und befasst sich mit der Welt der kleinsten Teilchen. Er verbraucht laut Uni-Präsident ein Drittel des gesamten Stromverbrauchs der Universität. Die Forschungsinitiative des Landes teilt sich auf in Förderung innerhalb der Hochschulen, in Forschungsschwerpunkte, die von Land und Universitäten unterstützt werden, und in Forschungszentren als herausgehobene Orte der Forschung in Hochschulen – sie werden neben dem Land auch durch Bundesprogramme unterstützt. Lesen Sie weiter unten von der beeindruckenden Präsentation der Forschung an der TU Kaiserslautern und weiteren Forschungsstätten in Kaiserslautern.

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