Tourismus im Mai: Leichter Rückgang, aber Anstieg im Rheintal und in Rheinhessen


Tourismus bis Mai unter Vorjahresniveau – Rückgänge in nahezu allen Betriebsarten

Bad Ems, 26.07.13. Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche konnte bisher nicht an das gute Ergebnis des Vorjahres anknüpfen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis Mai 2,71 Millionen Gäste im Land. Das waren 2,2 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten des Jahres 2012. Die Zahl ihrer Übernachtungen ging im gleichen Zeitraum um 2,7 Prozent auf 7,11 Millionen zurück. Trotz der, wohl auch witterungsbedingten, Rückgänge, stellen die Zahlen eines der besten Ergebnisse für die ersten fünf Monate eines Jahres dar. Gäste- und Übernachtungszuwächse verbuchten lediglich die Pensionen. In Ferienwohnungen und Ferienhäusern stiegen zwar die Gästezahlen, die Übernachtungen gingen jedoch zurück. Alle übrigen Betriebsarten verzeichneten weniger Gäste und Übernachtungen, wobei Gasthöfe, Ferienzentren sowie Jugendherbergen, Hütten und ähnliche Einrichtungen besonders betroffen waren. Von den neun rheinland-pfälzischen Tourismusregionen meldeten nur Rheinhessen und das Rheintal einen Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen. Das Fremdenverkehrsgebiet Westerwald-Lahn verzeichnete mehr Gäste, aber weniger Übernachtungen. Die übrigen sechs Regionen mussten bei beiden Werten Rückgänge hinnehmen. Mehr als 2,1 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland besuchten Rheinland-Pfalz. Das waren 1,5 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten 2012. Die Zahl ihrer Übernachtungen ging um 1,9 Prozent auf fast 5,7 Millionen zurück. Aus dem Ausland kamen nahezu 557.000 Besucher (minus fünf Prozent), die über 1,4 Millionen Übernachtungen buchten (minus 5,6 Prozent). Unter den Gästen aus dem Ausland bilden die Niederländerinnen und Niederländer nach wie vor die mit Abstand größte Gruppe. Auf sie entfielen 506.000 Übernachtungen (minus 13 Prozent). Auf Rang zwei folgten die Gäste aus Belgien mit nahezu 263.000 Übernachtungen (minus 8,5 Prozent). An dritter Stelle befanden sich die Gäste aus den USA mit fast 123.000 Übernachtungen (minus 2,9 Prozent). Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.