EU-Projekt zur Weiterbildung weiblicher Strafgefangener


Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung erhält Zuschlag für multilaterales EU-Projekt zu Frauen im Strafvollzug – Multilaterales Projekt dokumentiert ab November 2013 formelle und informelle Bildung für weibliche Inhaftierte im Strafvollzug

Mainz, 02.08.13. (voi) Mit einem Gesamtbudget von 400.000 Euro hat das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den Zuschlag für ein multilaterales EU-Projekt im Rahmen der GRUNDTVIG-Förderung erhalten. Das multilaterale Projekt „Formal Education for Female Inmates“ (FEFI) wird unter der Federführung des ZWW von November 2013 bis Ende 2015 formelle und informelle Bildung für weibliche Inhaftierte im Strafvollzug untersuchen und dabei mit rheinland-pfälzischen Anstalten zusammenarbeiten. Im Zuge der Arbeiten werden auch Fortbildungen auf der Organisationsebene, auf der Ebene des Personals, das für die weiblichen Inhaftierten zuständig ist, sowie direkt für die weiblichen Inhaftierten entwickelt und angeboten. Das Projekt wird mit zehn Projektpartnern aus acht europäischen Ländern durchgeführt. Kooperationspartner sind außerdem das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen in Rheinland-Pfalz. Von den insgesamt 436 eingereichten Anträgen erhielten 14 Prozent, darunter das Projekt des ZWW der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, eine Zusage. Weitere Informationen zum Themenbereich „Beratung und Qualifizierung im Justizvollzug“ finden Sie unter http://www.zww.uni-mainz.de/justizvollzug.php.

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