Bertelsmann-Studie zur Ganztagsschule zieht schiefen Vergleich


Äpfel mit Birmen verglichen

Mainz, 05.08.13. (hpt) Mit Fug und Recht kritisiert das rheinland-pfälzische Bildungsministerium die aktuelle Bertelsmann-Studie zur Ganztagsschule. Die heterogene Bildungsstruktur in den deutschen Bundesländern hat unterschiedlichste Angebote unter dem Namen Ganztagsschule hervorgebracht. In Nordrhein-Westfalen, in der Studie ganz oben, wird eine Nachmittagsbetreuung unter dem Namen Ganztagsschule angeboten. In Rheinland-Pfalz existiert die Ganztagsschule ausschließlich in „gebundener Form“ (Bertelsmann). Dies bedeutet: ein durchgängiges pädagogisches Konzept mit pädagogischen Fachkräften – die Form der Ganztagsschule, die laut Prof. Klemm die erfolgreichste ist und sozial benachteiligte SchülerInnen am besten am Bildungserfolg beteiligt. Bei der „gebundenen Ganztagsschule“ ist Rheinland-Pfalz bundesweit führend. Andere Studien bestätigen schon heute, dass sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz beim Erwerb der Berufsreife bessere Chancen haben als anderswo. Klappt dann die erste Berufsausbildung nicht, bietet Rheinland-Pfalz eine zweite und dritte Chance. Hoch erfreulich sind auch die Ergebnisse des Pilotprojektes „Keine/r ohne Abschluss“.

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