SGD Nord stolz auf einwandfreies Feuerwerk bei „Rhein in Flammen“


Sicheres Feuerwerk bei „Rhein in Flammen“

Koblenz, 12.08.13. Am vergangenen Samstag verzauberte die Großveranstaltung „Rhein in Flammen“ das Mittelrheintal von Spay und Braubach bis Koblenz mit sieben farbenprächtigen Feuerwerken. Alleine in Koblenz verfolgten 80.000 Besucher das Spektakel am nächtlichen Himmel. Damit diese den Feuerzauber mit einem Höchstmaß an Sicherheit genießen können, arbeiten hinter den Kulissen Pyrotechniker, Feuerwehr und Behörden eng zusammen. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord leistet ihren Beitrag am reibungslosen Ablauf von „Rhein in Flammen“ durch die sprengstoffrechtliche Überwachung. Schon am Samstagmittag beim Aufbau war ein technischer Aufsichtsbeamter vor Ort. Bei stichprobenartigen Kontrollen versicherte er sich vom einwandfreien Zustand der pyrotechnischen Gegenstände. Insgesamt 700 Kilogramm Feuerwerkskörper wurden von der Festung Ehrenbreitstein aus abgeschossen. Ein solches Feuerwerk muss der SGD Nord rechtzeitig angezeigt werden. Dadurch hat die Überwachungsbehörde die Möglichkeit, die Orte des Abbrennens der Feuerwerke schon im Vorfeld zu besichtigen. Ebenfalls wird geprüft, ob und gegebenenfalls welche Maßnahmen zum Schutz von Leben und Gesundheit der beim Abbrennen der Feuerwerke Beschäftigten, der Anwohner und der Zuschauer sowie von Sachgütern erforderlich sind. Seit Mitte Juni steht die SGD Nord dazu mit dem leitenden Pyrotechniker in Kontakt. Ein genauer Plan mit exakten Ortsangaben ist wichtig, um die Gefahren einschätzen zu können. Außerdem sieht man, ob weitere Stellen einzuschalten sind. Für das Feuerwerk bei „Rhein in Flammen“ werden die örtlichen Polizeidienststellen und die Straßenbehörden beteiligt, damit nötige Schutzmaßnahmen, wie Absperrungen, Informationen für die Bürger und Umleitungen des Straßenverkehrs frühzeitig getroffen werden können. Aus brandschutztechnischer Sicht ist die Feuerwehr beteiligt. Auch die Deutsche Bahn wird wegen der Nähe der rechts- und linksrheinischen Eisenbahnstrecke zu verschiedenen Abbrennplätzen beteiligt. Gleiches gilt für die Wasser- und Schifffahrtsdirektion, um auch die Sicherheit der Gäste auf den 66 Fahrgastschiffen sicherzustellen. Besonders wichtig ist das Einhalten der beim Abbrennen erforderlichen Schutzabstände. Beim Abschlussfeuerwerk auf der Festung Ehrenbreitstein bedeutet das: Während dem Feuerwerk sind Jugendherberge und Festung gesperrt, der Schrägaufzug und die Seilbahn stehen still, die Bundesstraße 42 gesperrt und auch auf dem Rhein dürfen sich in einer Schutzzone von 120 Metern keine Schiffe aufhalten. Kontrolliert wird auch die Befähigung des Feuerwerkers, denn nicht jeder darf ein Großfeuerwerk abbrennen. Der Pyrotechniker muss die erforderlichen Kenntnisse durch Fachkundelehrgänge nachweisen. Alle fünf Jahre muss er sein Wissen durch einen Wiederholungslehrgang auffrischen. Für das finale Feuerwerk am Samstagabend war alles vorbildlich vorbereitet. Der technische Aufsichtsbeamte hatte keinerlei Beanstandungen. Das Feuerwerk bei „Rhein in Flammen“ ist eins von rund 350 Feuerwerken, die der SGD Nord pro Jahr gemeldet werden.

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