Mehr Studierende – mehr wissenschaftliches und künstlerisches Hochschulpersonal


Hochschulpersonal 2012: Die meisten Beschäftigten forschen und lehren in Teilzeitarbeitsverhältnissen oder nebenberuflich

Bad Ems, 14.08.13. An den 19 rheinland-pfälzischen Hochschulen und an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz arbeiteten zum Ende des vergangenen Jahres 13.416 wissenschaftliche und künstlerische Beschäftigte. Wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz in Bad Ems mitteilt, waren das 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr und sogar 30,8 Prozent mehr als noch im Jahr 2007. Hintergrund für diese Entwicklung ist vor allem der Anstieg der Studierendenzahlen, aber auch der wachsende Anteil von Teilzeitkräften und nebenberuflich Beschäftigten. Zum Ende des Jahres 2012 arbeiteten insgesamt 61,1 Prozent der wissenschaftlichen und künstlerischen Beschäftigten in Teilzeit oder im Nebenberuf. Das waren 0,8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und 3,7 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2007. Die Personalkapazität der wissenschaftlichen und künstlerischen Beschäftigten zum Ende des vergangenen Jahres entsprach umgerechnet 7.886 Vollzeitstellen. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Anstieg von 2,9 Prozent, gegenüber dem Jahr 2007 sogar um 26,4 Prozent. Den prozentual größten Zuwachs auf nunmehr 302 Vollzeitäquivalente verzeichnete vom Jahr 2011 zum Jahr 2012 die Personalgruppe der wissenschaftlichen Hilfskräfte (plus 33,7 Prozent). Das Verhältnis von Studierenden je (Vollzeit-) Lehrperson (ohne Drittmittelfinanzierung und ohne Verwaltungsfachhochschulen), die sogenannte Betreuungsrelation, wuchs leicht von 18,8 im Jahr 2011 auf 19,1 im Jahr 2012 (2007: 20,1). Neben dem wissenschaftlichen und künstlerischen Personal waren an den rheinland-pfälzischen Hochschulen und in der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 11.623 Personen in der Verwaltung oder als technisches und sonstiges Personal tätig. Die Zahl dieser Beschäftigten lag um 4,3 Prozent über dem Vorjahreswert (plus 483 Beschäftigte). Mehr als die Hälfte der nichtwissenschaftlichen Beschäftigten arbeitete im Universitätsklinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (51 Prozent).

Weitere Informationen zum Hochschulpersonal finden Sie unter www.statistik.rlp.de u.a. im Statistischen Bericht » Personal und Personalstellen an Hochschulen sowie Neuhabilitierte 2012 « (PDF-Datei, 2 MB). Informationen zur Entwicklung des Hochschulpersonals innerhalb der letzten zehn Jahre bietet die Veröffentlichung » Kennzahlen zur Bildung in Rheinland-Pfalz « (PDF-Datei, 2 MB). Die Zahlen stammen aus der Personalerhebung 2012. Diese Daten werden von den Hochschulen und von der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz jährlich an das Statistische Landesamt gemeldet.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung)

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