Auch Grüne sauer auf Ramsauer: Trier wird vom Intercity abgehängt


Bundesregierung hängt Trier vom Bahn-Fernverkehr ab

Mainz, 17.08.13. Zur Ankündigung der Deutschen Bahn AG, ab Ende 2014 Intercity-Züge nach Trier wegfallen zu lassen, teilen Daniel Köbler, Fraktionsvorsitzender und Jutta Blatzheim-Roegler, Verkehrspolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz, mit: Köbler: „Die Bundesregierung und die Deutsche Bahn lassen Rheinland-Pfalz im Stich – schon wieder. Nun wurde der Beschluss des Bundesunternehmens bestätigt, die Intercity nach Trier ab Ende 2014 wegfallen zu lassen. Rheinland-Pfalz wird soweit es kann, das Problem lindern und über den Rheinland-Pfalz-Takt die Anbindung von Trier sicherstellen.“ Blatzheim-Roegler: „Die Deutsche Bahn AG muss den Fernverkehr auf eigene Kosten organisieren. Also ist der Bund als Eigentümer in der Pflicht die vernünftige Finanzierung dieser elementaren Aufgabe sicherzustellen. Stattdessen läuft er mit dem Klingelbeutel durch die Länder und lässt sich mit deren Nahverkehrsgeldern die eigenen Fernzüge subventionieren. Mit dem Rheinland-Pfalz-Takt 2015 sorgen wir für die Anbindung der Moselmetropole Trier. Stündlich kann künftig in Koblenz in den Fernverkehr umgestiegen werden, darüber hinaus schaffen wir durchgehende Verbindung zur Landeshauptstadt Mainz.“ Köbler: „Der Bund muss für die künftige Finanzierung des Fernverkehrs endlich einen Aufschlag machen. CDU/CSU und FDP haben neben dem prestigeträchtigen ICE zwischen den Metropolen aber offenbar kein Interesse an der Fernverkehrs-Anbindung mittelgroßer Städte wie Trier. Trier ist ohnehin mangelhaft an den Bahnverkehr angebunden – und das obwohl die Bedeutung Triers als länderübergreifende Metropole wächst. Statt sich um Probleme wie das Abhängen einer Metropole wie Trier zu kümmern, verspricht CSU-Minister Ramsauer landauf landab den Bau weiterer Fernstraßen.“

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