Astrid Schmitt / Ulla Brede-Hofmann: Bahn muss Lehren aus dem Personalmangel in Mainz ziehen


Schmitt/Brede-Hoffmann: Bahn muss umdenken – für zeitgemäße und ökologische Mobilität

Mainz, 19.08.13. Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Astrid Schmitt, verkehrspolitische Sprecherin, und Ulla Brede-Hoffmann, erklären zur heutigen Sondersitzung des Verkehrsausschusses des Land „Wir sind der Landesregierung dankbar, dass sie zügig die Initiative ergriffen und die Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn AG aufgefordert hat, die unhaltbaren Zustände am Mainzer Hauptbahnhof zu beheben. Die Maßnahmen, die am Runden Tisch mit der Ministerpräsidentin und weiteren Vertretern vorgestellt wurden, konnten nur bedingt zufrieden stellen. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr konnte allerdings die Schülerbeförderung zum Schulbeginn sicherstellen. Dies zeigt, dass die Verantwortlichen in der Region ihren Teil der Arbeit übernommen haben. Die öffentliche Entschuldigung von Bahnchef Rüdiger Grube lässt die Hoffnung zu, dass tatsächlich ein Umdenken eingesetzt hat. Wir fordern den Bund auf, auf überzogene Renditeforderungen und den Börsengang zu verzichten und die Bahn so aufzustellen, dass sie sich in erster Linie am Bedarf der Bevölkerung nach zeitgemäßer und ökologisch verantwortlicher Mobilität orientieren kann. Wir appellieren an die Bahn und die schwarz-gelbe Bundesregierung, gegen den massiven Personalmangel bei der Bahn entschieden vorzugehen. Alle anderen Ziele müssen hinter diesem Wichtigsten zurückstehen.“

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