Überarbeiteter Routenplaner macht Radwandern noch attraktiver


Neues beim Radtourenplaner

Mainz, 26.08.13. Rechtzeitig zur traditionell stark besuchten Herbstsaison im Tourismus ist der rheinland-pfälzische Radroutenplaner umfassend überarbeitet und erweitert worden. Infrastrukturminister Roger Lewentz zeigte sich erfreut, dass der Routenplaner durch zahlreiche neue Inhalte und Funktionen noch benutzerfreundlicher gestaltet wurde. „Der Routenplaner bietet jetzt beispielsweise jede Menge Informationen zum grenzüberschreitenden Radwandern im Bereich der so genannten Großregion, also dem Gebiet von Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Luxemburg sowie den belgischen und französischen Grenzregionen. In den grenznahen Bereichen der Großregion ist sogar individuelles Routen möglich“, erläuterte Lewentz. www.radwanderland.de Speziell für mobilitätseingeschränkte Personen wurde das Thema Bahntrassen-Radwege mit ihren besonders steigungsarmen Streckenführungen aufbereitet. Ergänzt wird dieses Angebot durch Informationen zu behindertengerechten Toiletten, Parkplätzen und zur ÖPNV-Anbindung in der Nähe der Bahntrassen-Radwege. Verbessert wurden auch die Informationen zur Fahrradmitnahme in Bahn und Bus, zu Pedelecs und E-Bikes mit zahlreichen Verleih- und Ladestationen, zu mehr als 500 Bett-und-Bike-Betrieben sowie zu den Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Aufgenommen wurde auch die Westerwaldschleife als neue Themenroute, eine 224 Kilometer lange Radwegeverbindung zwischen Diez und Linz, darüber hinaus in der touristischen Region Eifel, die auch den nordrhein-westfälischen Teil abdeckt, die Vennbahn sowie der Rur-Ufer-Radweg. Insgesamt stehen dem Nutzer jetzt sieben Radfernwege, 100 Themenrouten sowie rund 120.000 Kilometer weiterer radgeeigneter Strecken für die Auswahl der persönlichen Lieblingsroute zur Verfügung. Auch der Alltagsradverkehr wird im Routenplaner zunehmend berücksichtigt. In ausgesuchten Städten und Regionen können die Nutzer wählen, ob Radwandern angesagt ist oder ein Weg im Alltag erledigt werden soll. Diese Funktionen sollen zukünftig weiter ausgebaut und die Zahl der Kommunen, in denen Alltags-Routing möglich sein wird, stetig erweitert werden. Minister Lewentz sagte, mit dem Routenplaner biete Rheinland-Pfalz den Fahrradfreunden – ob im Urlaub oder im Alltag – ein ganz hervorragendes, praxisorientiertes System. Das immer größer werdende Netz qualifizierter Routen, ein ständig wachsendes Informationsangebot sowie ein anhand auch der Nutzererfahrungen optimierter Bedienungskomfort habe zu großem Interesse bei den Usern geführt. Dies belegten auch die rund 42 Millionen Zugriffe von Januar bis August dieses Jahres.

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