Podiumsdiskussion zur europäischen Staatsschuldenkrise


„Europa sozial – statt neoliberal“

Mainz, 28.08.13. Die europäische Staatsschuldenkrise wird durch ein neoliberales Modell angegangen: Entlassungen im öffentlichen Dienst, Kürzung der Sozialleistungen, Rentenkürzung und Lohnkürzungen im Bereich der privaten Wirtschaft stehen für dieses Modell. Die betroffenen Staaten erhalten Kredite zur Begleichung ihrer Staatsschulden, durch die Restriktionen sinken Wirtschaftswachstum und Steuereinnahmen und steigen die Staatsschulden weiter.

In der Finanzkrise 2008 beschritt die Große Koalition in Deutschland einen anderen Weg: Mit dem Bund-Länder-Konjunkturprogramm wurde die Basis für den derzeitigen Wirtschaftserfolg geschaffen, stiegen die Steuereinnahmen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung verweigert den von der Staatsschuldenkrise betroffenen Staaten allerdings diesen Weg und verstärkt dadurch die Krisenentwicklung sogar. Der neoliberale Weg scheint der falsche Weg zu sein.

Darüber soll am Dienstag, 03.09.13 um 19.30h im Haus am Dom, 55116 Mainz diskutiert werden:

  • Alexander Schweitzer, Sozialminister des Landes Rheinland-Pfalz
  • Michael Hartmann, MdB des Wahlkreises Mainz/Mainz-Bingen
  • Astrid Clauss, Regionalgeschäftsführerin des DGB und
  • Andro Scholl, Vizepräsident der europäischen Jungsozialisten

diskutieren zu diesem Thema.

Moderation: Andreas Behringer, Vorsitzender SPD OV Mainz-Altstadt und Hans-Peter Terno, Redakteur www.landeszeitung-rlp.de

Der Eintritt ist frei!

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