In eine aufregende Welt eintauchen: Mainzer Wissenschaftsmarkt


„Neue Ideen und neues Gewand“ – MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ präsentiert den 12. Mainzer Wissenschaftsmarkt 2013

Mainz, 02.09.13 (BL). Zum zwölften Mal und in einem völlig neuen Gewand präsentiert sich vom 14. bis 15. September 2013 der Mainzer Wissenschaftsmarkt auf dem Gutenbergplatz. An diesen zwei Tagen stellen sich mehr als 30 Institutionen mit rund 300 Wissenschaftlern und über 40 Projekten aus den Mainzer Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen vor. Prominent und mit einer Überraschung wird der Wissenschaftsmarkt am Samstag, 14. September, um 10:15 Uhr auf der Treppe des Staatstheaters eröffnet. Mit dabei sind die rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Doris Ahnen, der Oberbürgermeister der Stadt Mainz Michael Ebling, der Vorstandsvorsitzende der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ und Fachhochschulpräsident Professor Dr. Gerhard Muth sowie der stellvertretende Vorsitzende und Universitätspräsident Professor Dr. Georg Krausch. „Neues im Blick hat auch die MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ. In diesem Jahr wurde bereits einiges umgesetzt, so die Gründung als gemeinnütziger Verein oder der Beitritt zum Dual Career Netzwerk Metropole Rhein-Main. Aber eben auch die Neukonzeption des Mainzer Wissenschaftsmarktes, dessen Ergebnis wir heute präsentieren können“, freut sich Professor Dr. Gerhard Muth, Vorstandsvorsitzender der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ und Präsident der Fachhochschule Mainz, und stellt die wichtigsten Punkte vor: Moderner, noch aktiver und innovativ zeigt sich der Wissenschaftsmarkt als Publikumsmagnet der Mainzer Bürgerinnen und Bürger. Vier große, übersichtliche Zelte bündeln Wissenschaftsthemen zu den Bereichen Spitzenforschung, Umwelt, Kultur und Medien. Den Besucherinnen und Besuchern werden Forschungsschwerpunkte und einzigartige Projekte in Mainz oder gar Rheinland-Pfalz präsentiert, und sie dürfen sich auch auf unterschiedlichste Vorführungen auf dem „Marktplatz“, einer Aktionsfläche vor der Treppe des Staatstheaters, freuen. Alle Informationen rund um Projekte, Programm und Partner werden über QR-Codes zugänglich gemacht. Alles sei möglich auf dem Mainzer Wissenschaftsmarkt und Muth zählt weiter auf: Mit Farben, Kristallen oder Säuren experimentieren, das Herz-Kreislauf-System oder die Mainzer Unternehmensgeschichte spielerisch kennenlernen, tierischen Geschichten aus der Bibel zuhören oder brasilianische Tanzschritte erlernen. Besucherinnen und Besucher können Gebäude und Inventar mit dem GenericViewer virtuell erkunden oder mittels Bewegung und der eigenen Stimme ein Bild entstehen lassen. Fragen nach der Lebensdauer eines Neutrons werden beantwortet, und es kann ein Blick in die Welt der Materie geworfen werden. Die Aufforderung zum Entdecken, Anfassen, Mitmachen, aber auch Chillen richtet sich in diesem Jahr noch intensiver an Alt und Jung gleichermaßen. „Es ist immer wieder beeindruckend, mit welchem Ideenreichtum die Akteure des Wissenschaftsmarktes Forschung zum Anfassen vermitteln. Mit dem Wissenschaftsmarkt gelingt es seit vielen Jahren, Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen für Wissenschaftsthemen zu begeistern und ihnen konkret vor Augen zu führen, woran die Forscherinnen und Forscher in Mainz und der Region gerade arbeiten“, so die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen. Sie fügte hinzu: „Ich bin davon überzeugt, dass der Dialog zwischen Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürgern dank der Neukonzeption des Mainzer Wissenschaftsmarktes und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Wissenschaftsallianz von einem losen Netzwerk hin zu einem festen Verbund von Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in diesem Jahr noch spannender wird.“ In der Tat würde sich bei diesen Gelegenheiten, wie dem Mainzer Wissenschaftsmarkt, die in Deutschland einmalige Dichte an Forschungsinstituten und forschenden Einrichtungen zeigen, auf die alle stolz seien. Darauf weist Oberbürgermeister Michael Ebling hin und sieht die Wissenschaft ganz klar als Motor der Stadtentwicklung. „Hier in Mainz und Umgebung haben wir nicht nur den besonderen Forschungsschwerpunkt Biotechnologie. Universität und Hochschulen sind ein Mittelpunkt des Bildungs- und Wirtschaftsstandortes Mainz und beweisen das heute auf dem Gutenbergplatz einmal mehr.“ An diesen Aspekt kann Universitätsprofessor Dr. Norbert Pfeiffer, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, direkt anknüpfen: „Der Wissenschaftsmarkt soll eine Begegnungsstätte sein und damit eine gute Gelegenheit, den Besuchern hautnah zu zeigen, wie vielfältig und spannend Forschung sein kann. An der Universitätsmedizin gibt es sehr viele Forschungsprojekte, die letztlich immer einem Ziel dienen: einer verbesserten Patientenversorgung. Diese beginnt bei der Prävention und geht über in hochentwickelte Diagnostik und Therapie. Mit Aktionen wie dem Herz- Kreislauf-Spiel oder dem Wissensquiz über die Narkose wollen wir nur einige Aspekte der Medizin interaktiv vermitteln.“ Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bietet auf dem Wissenschaftsmarkt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Naturwissenschaften und der Medizin. Besonderer Schwerpunkt dabei: die Exzellenzprojekte „Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter“ (PRISMA) und „Materials Science in Mainz“ (MAINZ). Wie entdeckt man ein Higgs-Teilchen? Was hat es mit der Antimaterie auf sich? Und vom Wolkenkratzer bis zum Maschinenbau – wie nutzen wir den Magnetismus im Alltag? Mit Hands-on-Experimenten, Computer-Simulationen und Modellen geben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JGU Antworten auf diese Fragen. „Auf verständliche und unterhaltende Weise erläutern wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der Stadt und der Region internationale Forschungsaktivitäten unserer Universität“, erklärt der Vizepräsident für Forschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister. „In den Mittelpunkt rücken wir dabei auch unsere Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie beispielsweise mit den Max-Planck-Instituten oder dem Helmholtz-Institut Mainz. Gerade diese Kooperationen gehören zum Kern der Mainzer Forschungskultur und bilden das Fundament des dynamischen Wissenschaftsstandorts Mainz.“ Mit Walking Acts wie der Erdkugel zieht das Forschungszentrum Geocycles – AG Archäogeophysik der JGU die Aufmerksamkeit der Besucher auf das „System Erde“. Computermodelle machen komplexe und abstrakte Vorgänge wie z.B. die Entstehung eines Gebirges verständlich. Wie Minerale im Alltag als Farbgeber dienen – vom Make-up über Glanzstreifen im Geldschein bis zum Autolack -, kann anschaulich nachvollzogen werden. Zudem gehören die Experimentierstationen und Showexperimente des NaT-Lab der JGU für Schülerinnen und Schüler wie auch die Experimente der Grünen Schule des Botanischen Gartens und die Tüfteleien der Mathematik zu den Attraktionen des Mitmachprogramms für Kinder und Jugendliche in der Zeltlandschaft. Fotos machen ohne Fotoapparat, Flammen mit Chemikalien bunt färben und blaue Leuchterscheinungen mit Kastanienzweigen erzeugen – diese und andere Experimente erwarten die jungen Nachwuchswissenschaftler. Einen Vorgeschmack auf solche Experimente gibt Johannes Hunger, Projektleiter am Max- Planck-Institut für Polymerforschung. Mit Rotkohlsaft führt er einen der Versuche vor, die das Institut zum Thema „Spiele mit Farben“ auf dem Wissenschaftsmarkt im Programm hat. Für ihn und seine Kollegen ist „der Wissenschaftsmarkt eine gute Gelegenheit, einmal außerhalb des Labors zu zeigen, was unsere Forschung ausmacht“. Unterstützt wird der Wissenschaftsmarkt von: BASF, Boehringer Ingelheim, Chemie-Verbände Rheinland-Pfalz, Deutsche Bundesbank – Hauptverwaltung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, EWR, IBM, Institut für Mikrotechnik Mainz, juwi, Mainzer Volksbank, Schott AG, Sparkasse Mainz, Stadtwerke Mainz, Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH (TRON)und der Landeshauptstadt Mainz.

Öffnungszeiten Wissenschaftsmarkt 2013:

Samstag, 14. September 2013, 10 bis 18 Uhr Sonntag, 15. September 2013, 11 bis 18 Uhr

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.