Studie über kirchliches Arbeitsrecht wird vorgestellt


Loyal dienen? Diskriminierung durch kirchliche Arbeitgeber

Frankfurt, 02.09.13. Caritas und Diakonie sind die größten Arbeitgeber in Deutschland, und sie nutzen zahlreiche Sonderrechte. Altenheime und Krankenhäuser in kirchlicher Trägerschaft dürfen Altenpflegern wegen Homosexualität kündigen, genausos unverheirateten Krankenschwestern wegen Schwangerschaft: Das diskriminierende Arbeitsrecht bei Caritas, Diakonie & Co. reicht weiter und zeitigt vielfältige Auswirkungen gerade bei den Berufen im sozialen Bereich. Auch bei Personen, die nicht in der Verkündigung arbeiten, greifen kirchliche Arbeitgeber massiv in die Privat-, gar Intimsphäre ein – während gleichzeitig das Wirken pädophiler Priester vertuscht wird. Corinna Gekeler hat die Verhältnisse bei Caritas und Diakonie in ihrer Studie „loyal dienen“ untersucht. Am Freitag, den 6. September 2013 um 19:30 Uhr im Saalbau Bornheim, Frankfurt, Arnsburger Straße 24 stellt sie die Studie vor. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit – Corinna Gekeler – Fabian Rehm (ver.di Landesbezirk Hessen) – Christoff Jung (Diakonisches Werk Hessen – Nassau) – Caritasverband für die Diözese Limburg (angefragt), Im Rahmen von GerDiA – gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz veranstaltet der IBKA den Abend in Zusammenarbeit mit der gbs Rhein-Main und DiKOM. Der Eintritt kostet 5 Euro.

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