Grüne legen Finger in die Wunde: Klöckner (CDU) gegen, Kramp-Karrenbauer (CDU) für Nationalpark


Ja zum Nationalpark

Mainz, 06.09.13. Anlässlich der Debatte über die Notwendigkeit des Nationalparks sagen Anna Neuhof, Sprecherin für den Ländlichen Raum und Daniel Köbler, Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz: Daniel Köbler sagt: „Wir stehen zum Nationalpark. Ohne wenn und aber. Genau das bestätigt im Übrigen die Antwort von Ulrike Höfken auf die Kleine Anfrage. Die von Klöckner losgetretene Diskussion ist daher absurd und ohne Substanz. Eine CDU-Spitzenpolitikerin, die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, hat die Vorteile eines Nationalparks erkannt. Gemeinsam mit dem Saarland und unter der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort werden wir die vernünftigste Lösung erarbeiten.“ Anna Neuhof sagt: „Eine umfassendere Bürgerbeteiligung als zum Nationalpark hat es in Rheinland-Pfalz noch nie gegeben. Außerdem wird mit einem Nationalpark einer strukturschwachen Region enorme Entwicklungsmöglichkeiten geboten. Der Nationalpark fördert die Biodiversität, schützt wichtige Naturräume und fördert obendrein den Tourismus. Zudem verursacht ein Nationalpark keine zusätzlichen Kosten, die nicht ohnehin durch die Umsetzung von vom Bund beschlossenen Naturschutzaufgaben entstehen würden. Wer sich dem entgegenstellt, lässt diese Region im Regen stehen und es ist schon bemerkenswert, wie die rheinland-pfälzische CDU die von der derzeitigen schwarz-gelben Bundesregierung beschlossenen Biodiversitätsstrategie missachtet – wir hingegen setzen sie um.“

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