Kolloquium zur Landtagssanierung


Sanierung des Deutschhauses

Kolloquium zum Architektenwettbewerb

Mainz, 17.09.13. „Der Landtag ist das Herzstück lebendiger Demokratie. Für diese wollen und müssen wir unser Parlamentsgebäude für die Zukunft flott machen. Denn die Aufgaben des Landtags haben sich gewandelt. Besonders eine Aufgabe des Landtags hat gegenüber den anderen, den der Gesetzgebung, der Aufstellung des Haushaltes, der Wahl des Ministerpräsidenten oder der Ministerpräsidentin, an Bedeutung gewonnen: Hier können die Menschen vor Ort ihre Abgeordneten treffen und erfahren, wie Politik geht “, betonte Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnung des Kolloquiums zur Sanierung des Deutschhausesam Montag. Der Landtag stehe mit seinem Projekt im Fokus einer breiten Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund sei es umso wichtiger, dass alle im Landtag vertretenen Fraktionen ihre Unterstützung bei dem bevorstehenden Projekt der Sanierung zugesichert hätten, sagte Mertes. „Die Abgeordneten stehen zum Projekt einer nachhaltigen Sanierung unseres in die Jahre gekommenen Hauses.“ Die Sanierung des 1950/51 wiedererbauten Landtages soll das Arbeitsklima für Abgeordnete wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufwerten und auch den Besuchern eine moderne Infrastruktur anbieten. Im Jahr kommen mittlerweile rund 30.000 Besucherinnen und Besucher in dieses Gebäude. Darauf muss reagiert werden. Der Mainzer Landtag soll weiter ein Ort der Begegnung mit der Öffentlichkeit sein und für diese Aufgaben auf die Höhe der Zeit gebracht werden. Die vielen Besucher sollen sich willkommen fühlen. Das fängt bei der Pforte an, geht über das Herzstück des Hauses, den Plenarsaal, zu angemessenen Räumlichkeiten für Abgeordnetengespräche, Veranstaltungen und Ausstellungen sowie die Landtagsverwaltung. Das Kolloquium zur nachhaltigen Sanierung des rheinland-pfälzischen Landtages war der erste Bestandteil des Architektenwettbewerbes. Es diente dem Dialog zwischen Auslober und Bewerbern. Es konnten Rückfragen gestellt und die Aufgabe präzisiert werden. Nach der Begrüßung durch Präsident Mertes wurden die anwesenden Preisrichter und Gutachter vorgestellt. Anschließend ging es auf Informationsrundgängen durch das Deutschhaus. 35 anwesende Architektenbüros zeigten das große Interesse auch der Fachwelt an diesem bedeutsamen Projekt.

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