Bürger, Genossenschaften, Firmen, Institutionen voller Energie für ein „Land voller Energie“


Lemke: „Aktionswoche zeigt: Rheinland-Pfalz ist voller Energie“

Mainz, 18.09.13. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Schulen, Unternehmen, Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen öffnen erstmalig in einer landesweiten Aktionswoche vom 25. September bis 2. Oktober ihre Türen, schlagen Stände auf oder bieten Besichtigungstouren an, um zu zeigen, wie sie sich für die Energiewende im Land engagieren. Insgesamt beteiligen sich Menschen und Organisationen mit mehr als 120 Veranstaltungen und Projekten an der Aktionswoche unter dem Motto „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie!“ Wirtschafts- und Energieministerin Eveline Lemke ist Schirmherrin und wird am 25. September selbst im Land unterwegs sein, um sich über die Arbeit der Aktiven zu informieren. „Für mich ist die Möglichkeit, die Energiewende in Rheinland-Pfalz Wirklichkeit werden zu lassen, eine historische Chance, die uns allen jeden Tag harte Arbeit, unzählige Gespräche, Abwägungen und Entscheidungen abverlangt“, sagte Ministerin Lemke anlässlich der Vorstellung des Programms der Aktionswoche in Mainz. „Damit uns diese Zukunftsaufgabe gelingt, brauchen wir den gemeinsamen Tatendrang von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Politik. Das soll auch diese Aktionswoche abbilden. Wir wollen Kooperation, denn nur gemeinsam schaffen wir die Energiewende in Rheinland-Pfalz.“ Die Aktionswoche hat sich zum Ziel gesetzt, dass Interessierte „die Energiewende im Land erleben“ können und wird von der Energieagentur Rheinland-Pfalz organisiert. Aus dem vielfältigen Programm stellte Lemke einige Programmpunkte der Aktionswoche vor: Die Energiegenossenschaft Maxwäll-Energie Genossenschaft eG wird im Westerwald einen Solarpark mit 2,5 Megawatt peak Leistung eröffnet. Damit können rund 500 Haushalte mit Strom beliefert werden. Peter Müller, Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft: „Energiewende bedeutet Energie einsparen, Erzeugung aus und mit erneuerbaren Ressourcen, Dezentralisierung und Demokratisierung der Energiewirtschaft.“ Dass die Energiewende neben Technikbegeisterung auch Kreativität und Teamarbeit braucht, zeigt das Projekt EmoCity an der David-Roentgen-Schule in Neuwied. Schüler und Lehrer erarbeiten in diesem Langzeitprojekt gemeinsam Modelle von intelligent vernetzten „Smart Grid“-Städten und stellen ihre Arbeit im Rahmen der Aktionswoche vor: „Indem wir den Schülern ermöglichen, sich früh mit verschiedenen Aspekten der Energiewende auseinanderzusetzen, leisten wir nicht zuletzt einen Beitrag dafür, dass gut ausgebildete, teamfähige Fachkräfte für die Umsetzung dieses Projekts zur Verfügung stehen“; so Abteilungsleiter Werner Schnell. Auf den Beitrag von Stadtwerken zur Gestaltung der Energiewende geht Friedrich Beck, Geschäftsführer der Stadtwerke Kusel, in Vortragsveranstaltungen ein: „Stadtwerke vor Ort waren schon immer Vorreiter für nachhaltige Energiekonzepte. Sie müssen und werden mit ihrem Know-How die Energiewende aktiv vorantreiben.“ Der Energiedienstleister OIE AG aus Idar-Oberstein, der zum RWE Konzern gehört, bietet an mehreren Orten Energieberatungen und eine Leseraktion gemeinsam mit der Nahe-Zeitung aus Idar-Oberstein an. „Wir sehen es als große Chance an, die Energiewende in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit vielen Akteuren sichtbar zu machen und vereint in der Aktionswoche für das Thema Energiesparen zu sensibilisieren“, betont Andreas Brabeck, Leiter Politik Netze/Vertrieb/Gas bei der RWE AG. Für einen stets aktuellen Überblick über Veranstaltungen zur Energiewende steht eine online-Veranstaltungssuche bereit unter www.rlp-vollerenergie.de.

Das vollständige, gedruckte Programm der Aktionswoche kann angefordert werden per Mail unter pr@energieagentur.rlp.de oder ist downzuloaden: www.energieagentur.rlp.de.

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