Schwimmunterricht ist unabhängig von Glaubensinhalten wichtig


Schwimmunterricht ist wichtiger Bestandteil des Schulunterrichts

Mainz, 19.09.13. Das Bundesverwaltungsgericht urteilte im Falle einer muslimischen Schülerin über die Teilnahme am Schwimmunterricht. Die Vorsitzenden der Landesarbeitgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Rheinland-Pfalz Hayat Erten und Abdelkarim Elkhawaga erklären hierzu: Die LAG Migration und Vielfalt in der SPD, freut sich sehr darüber, dass das Gericht bei der Urteilsverkündung Glaubensfragen miteinbezogen hat da die Fähigkeit zu Schwimmen für beide Geschlechter äußerst wichtig und ein Bestandteil des Schulunterrichts ist, auf den nicht verzichtet werden sollte. In einer pluralistischen Gesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, jede individuelle Lebensweise zu respektieren und auch die Solidarität der Gesellschaft zu stärken ist es wichtig, dass wir die Regeln unseres Zusammenlebens regelmäßig prüfen. Nur so können wir gewährleisten, dass das Zusammenleben in einer freiheitlichen Gesellschaft mit Glaubensfreiheit auch gelingt. In der Debatte sollte auch darauf hingewiesen werden, dass insgesamt nur sehr wenige Mädchen muslimischen Glaubens überhaupt an eine Befreiung vom Schwimmunterricht denken (vgl. Studie Muslimisches Leben in Deutschland; hrsg. vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, 2009).

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