Gäste blieben etwas kürzer


Tourismus von Januar bis Juli 2013

Rückläufige Übernachtungszahlen bei stabilem Gästeaufkommen

Bad Ems, 24.09.13. Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche konnte in den ersten sieben Monaten nicht ganz an das gute Ergebnis des Vorjahres anknüpfen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis Juli 4,4 Millionen Gäste im Land. Das waren so viele, wie in den ersten sieben Monaten des Jahres 2012. Die Zahl ihrer Übernachtungen ging im gleichen Zeitraum um 1,6 Prozent auf gut 11,6 Millionen zurück. Trotz des Rückgangs ist dies das drittbeste Ergebnis seit Bestehen des Landes. Höhere Zahlen hatte es nur in den ersten sieben Monaten der Jahre 2011 und 2012 gegeben. Betriebsarten Hotels, Hotels garnis und Pensionen verbuchten Gäste- und Übernachtungszuwächse. In Privat-quartieren sowie in Ferienwohnungen und Ferienhäusern stiegen zwar die Gästezahlen, die Über-nachtungen gingen jedoch zurück. In den übrigen Betriebsarten sanken die Gäste- und Übernachtungszahlen. Tourismusregionen In den neun rheinland-pfälzischen Tourismusregionen verlief die Entwicklung ebenfalls uneinheitlich. Rheinhessen und das Rheintal verzeichneten mehr Gäste- und Übernachtungen. In der Pfalz waren das Gäste- und das Übernachtungsaufkommen nahezu unverändert. In die Gebiete Ahr, Westerwald-Lahn und Eifel kamen mehr Gäste, aber die Übernachtungszahlen lagen niedriger als im Vorjahr. Die übrigen Regionen mussten bei beiden Werten Rückgänge hinnehmen. Herkunft Mehr als 3,4 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland besuchten Rheinland-Pfalz. Das waren 0,8 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten 2012. Die Zahl ihrer Übernachtungen ging um 0,9 Prozent auf gut 9 Millionen zurück. Aus dem Ausland kamen mehr als 967.000 Besucher (minus 2,9 Prozent), die knapp 2,6 Millionen Übernachtungen buchten (minus 3,9 Prozent). Unter den Gästen aus dem Ausland bilden die Niederländerinnen und Niederländer nach wie vor die mit Abstand größte Gruppe. Auf sie entfielen mehr als eine Million Übernachtungen (minus acht Prozent). Auf Rang zwei folgten die Gäste aus Belgien mit nahezu 459.000 Übernachtungen (minus 6,2 Prozent), an dritter Stelle Gäste aus den USA mit 203.000 Übernachtungen (minus 1,9 Prozent). Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.