Alexander Schweitzer gratuliert Rheinhessen-Werkstatt und bekennt sich zum Budget für Arbeit


Behinderte Menschen/20 Jahre Rheinhessen-Werkstatt

Schweitzer lobt Rheinhessen-Werkstatt für engagierte Arbeit

Wörrstadt, 25.09.13. Seit 20 Jahren ermöglicht die Rheinhessen-Werkstatt Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben. Sozialminister Alexander Schweitzer nahm das Jubiläum in Wörrstadt zum Anlass, der anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen im Rahmen einer Feierstunde zu gratulieren und für zwei Jahrzehnte engagierte Arbeit herzlich zu danken. Das Land fördert seit vielen Jahren aktiv eine Politik, die den Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt stellt und ihm gesellschaftliche Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung ermöglicht. „Das entspricht dem Leitsatz ‚Leben wie alle – mittendrin von Anfang an‘ der rheinland-pfälzischen Politik für und mit Menschen mit Behinderungen“, so der Minister. Rund 100 Menschen mit Behinderungen arbeiten in der 2009 neu errichteten Rheinhessen-Werkstatt im Gewerbepark Wörrstadt. Sie produzieren und erbringen Dienstleistungen für Handel, Industrie und private Kunden. „Arbeit ist für Menschen mit und ohne Behinderung ein entscheidender Gradmesser für ihre gesellschaftliche Teilhabe“, unterstrich Minister Schweitzer. „Daher muss es uns noch stärker als bisher gelingen, Menschen mit Behinderungen weitere Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen.“ Schweitzer hob in diesem Zusammenhang auch das „Budget für Arbeit“ hervor, das 2007 in Rheinland-Pfalz eingeführt wurde und bundesweit Schule macht. „Mit dem ‚Budget für Arbeit‘ haben wir in Rheinland-Pfalz sehr gute Erfahrungen gemacht. Es unterstützt eine berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, indem Arbeitgeber dauerhaft Lohnkostenzuschüsse von bis zu 70 Prozent erhalten. Sie können Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen einstellen und somit eine sozialversicherungspflichtige Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen.“ Schweitzer unterstrich, dass er die wertvolle Arbeit der Werkstätten für behinderte Menschen hoch schätze. Dennoch müssen sich die Werkstätten weiterhin den veränderten Rahmenbedingungen stellen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. „Es ist eine zunehmend wichtige Aufgabe der Werkstätten, Menschen mit Behinderungen dabei zu unterstützen, Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. Auch damit tragen die Werkstätten wesentlich zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen bei“, so Schweitzer.

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