Antiziganismus überwinden – Tagung in KZ-Gedenkstätte Osthofen


Osthofen: Fortbildung „Historische und aktuelle Dimensionen des Antiziganismus“ vom 30. September – 1. Oktober 2013 in KZ-Gedenkstätte Osthofen bei Worms

Mainz, 27.09.13. Zur Fortbildung „Historische und aktuelle Dimensionen des Antiziganismus – Methoden für die Bildungsarbeit“ lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz vom 30. September – 1. Oktober 2013 (jeweils von 9-17 Uhr) in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die praktische Arbeit mit dem „Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus“. Die Fortbildung richtet sich vor allem an Lehrkräfte aller Schularten sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der außerschulischen Bildungsarbeit, ist aber grundsätzlich für alle anderen Interessierten offen. Neben einführenden Informationen zum historischen und aktuellen Antiziganismus in Europa und Deutschland sowie antiziganistischen Ressentiments werden das pädagogische Konzept des Handbuchs und Anwendungsmöglichkeiten der 27 Übungsvorschläge dargelegt. Außerdem wird das TanzMedia-Projekt „Blaudes – Ein blaues Kleid voller Erinnerung an Freundschaft und Verbrechen“ vorgestellt, das vom Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma gemeinsam mit medien+bildung.com entwickelt wurde.

Die Teilnahme (incl. Mittagsimbiss) ist kostenlos. Fahrt- und Übernachtungskosten werden nicht übernommen.

Verbindliche Anmeldung an Gedenkstätte KZ Osthofen Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen oder Tel.: 06242-910810 / Fax: 06242-910820, Mail: info@ns-dokuzentrum-rlp.de.

Die Fortbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte Kaubstraße, medien+bildung.com, dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. und wird finanziell unterstützt durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

Zum Methodenhandbuch

Ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen der Kultur-, Politik-, Erziehungs- und Geschichtswissenschaften, der Pädagogik und der Sozialen Arbeit, aus Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft und aus Sinti und Roma erarbeitete unter der Federführung der Berliner Jugendbildungsstätte Kaubstraße pädagogische Materialien für die schulische und außerschulische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Ausprägungen des Antiziganismus.

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