Investor plant nichtbarrierefreie Geschäftslokale


Aus einer Barriere werden zwei

Bernkastel-Kues, 30.09.13. Die barrierereiche ehemalige Zweigstelle der Sparkasse im Stadtteil Bernkastel wird nun umgebaut. Ein privater Investor beabsichtigt in diesem Gebäude die Einrichtung von zwei, nicht barrierefrei zugänglichen, Geschäftslokalen. Das Cafe „Bernkastler Lounge“ und das „Bernkastler Fenster“, ein Mini-Kaufhaus, in dem verschiedene Händler der Stadt ihre Waren präsentieren sollen. Die Treppen aber bleiben. Mobilitätsbehinderte, Eltern mit Kinderwagen, Senioren mit Einkaufswagen bleiben somit ausgeschlossen. Am 4. Oktober 2013 treffen sich Artur Greis, Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderungen des Kreises Bernkastel-Wittlich, und sein Stellvertreter Frank Schäfer mit dem Investor und seinem Architekten. Sie wollen in dem Gespräch erreichen, dass das Gebäude barrierefrei wird. Immerhin handelt es sich bei dem umfangreichen Umbau um eine „erhebliche Investition“, die nach der Landesbauordnung auch Maßnahmen der Barrierefreiheit bei öffentlich zugänglichen Gebäuden erfordert.

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