Schafe fressen Buchholzer Moor in naturgerechten Zustand


Naturschutzgebiet Buchholzer Moor ist wieder in gutem Zustand

Koblenz, 09.10.13. Ein neuer Schäfer hat in diesem Jahr die Beweidung des Naturschutzgebietes „Buchholzer Moor mit Lökestein“ im Westerwald übernommen. Im Auftrag der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord beweidet der Schäfer Theo Burbach nun die Flächen zweimal im Jahr mit einer gemischten Herde aus ca. 250 Schafen und 40 Ziegen. In weiteren Naturschutzgebieten hat die Obere Naturschutzbehörde gute Erfahrungen mit seiner Pflege von ökologisch wertvollen Flächen gemacht. Nachdem in den vergangenen Jahren verschiedentlich Kritik an der Weideführung örtlicher Schafhalter laut wurde, hat der neue Schäfer das Naturschutzgebiet jetzt wieder in einen guten Zustand gebracht. Davon konnten sich Vertreterinnen und Vertreter von SGD Nord, Kreisverwaltung Neuwied, Ortsgemeinde Buchholz und dem Arbeitskreis für Natur- und Umweltschutz, kurz ANUAL e.V., vor Ort überzeugen. Zur allgemeinen Zufriedenheit konnte festgestellt werden, dass die stark nachwachsenden Gehölze, insbesondere Birke, gut verbissen und zurückgedrängt wurden. Die Moor- und Heideflächen nähern sich wieder dem gewünschten Zustand an. Darüber hinaus wurden einige bisher im Gebiet nicht bekannte Pflanzen, wie Sumpfbärlapp und Braunes Schnabelried, aufgefunden. Die Beweidung wird gemeinsam von der Ortsgemeinde Buchholz über das Ökokonto und der SGD Nord aus Mitteln der Biotoppflege finanziert und durch die Kreisverwaltung Neuwied koordiniert. Sie soll in den kommenden Jahren in ähnlicher Art und Intensität fortgesetzt werden.

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