Finanzierung der Naturparke und des Nationalparks gesichert


Naturschutz

Höfken: „Institutionelle Förderung der Naturparke wird trotz knapper Kassen nicht gekürzt“

Mainz, 14.10.13. „Trotz knapper Kassen wird die institutionelle Förderung der Naturparke in Rheinland-Pfalz nicht gekürzt“, betonte Umweltministerin Ulrike Höfken am Montag und reagierte damit auf Presseberichte zum Landeshaushalt 2014/15. Für den Naturpark Saar-Hunsrück sollen die Fördermittel sogar erhöht werden. Allein die Projektförderung zur Umsetzung der zehnjährigen Handlungsprogramme der Naturparke von 2009 sei gemäß dem Haushaltsvorbehalt angepasst worden. So stehen dafür künftig noch 670.000 Euro jährlich bereit, bislang waren es 800.000 Euro. „Diese Einsparungen können aber kompensiert werden, etwa durch neue Synergieeffekte mit anderen Naturschutzmaßnahmen“, so Höfken. So werde derzeit etwa das Projekt „Triftbäche und Wooge im Pfälzerwald“ auf den Weg gebracht, von dem insbesondere der Naturpark Pfälzerwald profitiere. „Die Sparmaßnahmen stehen in keinerlei Zusammenhang mit dem geplanten Nationalpark“, stellte die Ministerin klar. Für dieses Projekt seien zusätzliche Mittel bereitgestellt worden. „Mit der Förderung der Naturparke und dem geplanten Nationalpark im Hunsrück investieren wir in die Zukunft unseres Landes“, sagte Höfken. Wie die Naturparke werde sich auch der Nationalpark zusätzlich positiv auf die Entwicklung einer ganzen Region und den Tourismus auswirken. Zudem setze die Landesregierung mit dem Nationalpark internationale Naturschutzaufgaben um, die zum Beispiel die Biodiversitätsstrategie des Bundes vorgebe. Trotz Schuldenbremse werde das Land auch in den kommenden beiden Jahren die Investitionstätigkeit der Naturparkträger auf hohem Niveau unterstützen. „Die Naturparke selbst legen Wert darauf, dass die institutionelle Förderung, die insbesondere in Personalkosten fließt, prioritär erhalten bleibt“, erklärte Höfken.

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