Institut für Politikwissenschaft der JGU zeigt mit vier Antrittsvorlesungen Profil


Antrittsvorlesungen bieten Einblick in verschiedene Bereiche des Instituts für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Öffentliche Antrittsvorlesungen vier neuer Universitätsprofessorinnen und -professoren auf Einladung von Präsident und Senat

Mainz, 17.10.13. (voi) Der Präsident und der Senat der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) laden am Donnerstag, 24. Oktober 2013, zu vier öffentlichen Antrittsvorlesungen ein. Interessenten sind zu den Vorträgen von Univ.-Prof. Dr. Thorsten Faas, Univ.-Prof. Dr. Claudia Landwehr, Univ.-Prof. Dr. Arne Niemann und Univ.-Prof. Dr. Kerstin Pohl im Auditorium maximum in der Alten Mensa, Johann-Joachim-Becher-Weg 3-9, auf dem Universitätscampus herzlich eingeladen.

Univ.-Prof. Dr. Thorsten Faas verstärkt seit September 2012 das Institut für Politikwissenschaft der JGU in der Empirischen Politikforschung sowie in der Politischen Soziologie. Er beschäftigt sich insbesondere mit Wahlen, Wahlkämpfen und Wahlstudien – online wie offline. Im zurückliegenden Wahlkampf hat er sich intensiv mit dem TV-Duell Merkel/Steinbrück und der Bedeutung der neuen sozialen Medien beschäftigt. Insgesamt ist es das Ziel seines Arbeitsbereichs, relevante Fragestellung durch innovative Ansätze und Methoden zu beantworten. Seine Antrittsvorlesung steht unter der Überschrift „Dem Wähler auf der Spur“.

Univ.-Prof. Dr. Claudia Landwehr vertritt den Bereich Politik und Wirtschaft. In diesem Arbeitsbereich stehen die Wechselwirkungen zwischen politischen Institutionen und Entscheidungen auf der einen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Prozessen auf der anderen Seite im Mittelpunkt. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Fragen nach der gerechten Verteilung von Ressourcen und Chancen in der Gesellschaft und nach den Verfahren, anhand derer über Verteilung und Umverteilung entschieden wird. In ihrer Antrittsvorlesung „Demokratisches Institutionendesign“ wird es darum gehen, dass Verfahrensentscheidungen, also Entscheidungen über die Ausgestaltung politischer Institutionen, stets auch Verteilungswirkungen haben und dass sie deshalb demokratisiert werden müssen. Mit Bezug auf die Mainzer Bürgerkonferenz (www.buergerkonferenz-mainz.de) möchte Landwehr deutlich machen, dass Bürgerinnen und Bürger die Frage nach einem gerechten Verfahren kompetent und konstruktiv diskutieren können und dass die Bürgerperspektive auf Verfahren in der öffentlichen Debatte unverzichtbar ist.

Univ.-Prof. Dr. Arne Niemann konzentriert sich im Bereich Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft seit seiner Berufung im Februar 2011 insbesondere auf Themen und Problemstellungen zur europäischen Integration. Seine wissenschaftlichen Studien beschäftigen sich vor allem mit Fragen zu den Entscheidungsprozessen in der Europäischen Union, den Theorien der Europäischen Integration sowie der EU-Außenpolitik. In seiner Antrittsvorlesung wird Niemann über „Herausforderungen der Europäischen Integration“ sprechen.

Univ.-Prof. Dr. Kerstin Pohl wurde im September 2012 für den Bereich Fachdidaktik Sozialkunde/Politik am Institut für Politikwissenschaft der JGU berufen. Die Fachdidaktik der politischen Bildung ist eine forschende Wissenschaftsdiziplin, hat aber auch den Auftrag, angehenden Politiklehrerinnen und -lehrern zu vermitteln, wie sie politische Lernprozesse anstoßen und anleiten können. In ihrer Antrittsvorlesung „Zwischen Wissenschaft und Unterrichtspraxis: Aktuelle Positionen der politischen Bildung“ stellt Pohl erste Ergebnisse einer Studie zum aktuellen Selbstverständnis der Politikdidaktik zwischen Wissenschaft und Unterrichtspraxis vor.

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