Gute Ernährung fängt in Kita und Schule an


Schulverpflegung

Höfken: „Gutes Schulessen + Ernährungsbildung = Fitte Kinder“

Bad Kreuznach, 26.10.13. „Gutes Schulessen + Ernährungsbildung = Fitte Kinder“, diese Formel stellte Ernährungsministerin Ulrike Höfken beim 7. Deutschen Kongress Schulverpflegung am Freitag in Bad Kreuznach auf. Gastgeber der Veranstaltung des Deutschen Netzwerks Schulverpflegung im Gymnasium am Römerkastell war Mensabetreiber Johann Lafer. „Mit der Initiative „food@ucation“ begeistert Johann Lafer über die Landesgrenzen hinweg für gutes Schulessen, das ist ein unschätzbarer Wert“, sagte Höfken und gratulierte dem Stromberger Sternekoch zur Auszeichnung „Goldener Teller“ für die beste Schulmensa in Deutschland. Ziel der Landesregierung sei es, die Ernährungsbildung in Rheinland-Pfalz weiter auszubauen. Der Kongress habe die Bedeutung der Schulverpflegung für die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler deutlich gemacht und wissenschaftlich untermauert, stellte Höfken fest. Das gemeinsame Essen in der Schule trage darüber hinaus zum guten Miteinander und zur Integration bei, stärke soziale Kompetenzen und dämpfe Aggressionen. 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen seien übergewichtig, sechs Prozent sogar adipös. „Diese Entwicklung setzt sich im Erwachsenenalter fort und geht mit einem Anstieg ernährungsbedingter Krankheit einher, die für rund zwei Drittel aller Leistungen und Kosten unseres Gesundheitssystems verantwortlich sind“, erklärte die Ministerin. Wie auf dem Kongress berichtet wurde, nehme jedes zweite Kind zu Hause kein Frühstück ein. Höfken: „Mit dem Ausbau der Ganztagschulen und –kitas ist die Bedeutung der Schulverpflegung enorm gewachsen.“ Schulessen könne entscheidend dazu beitragen, die Besorgnis erregenden Trends beim Ernährungsverhalten umzukehren. Mit gutem Essen einhergehen müsse eine gute Ernährungsbildung, betonte Höfken. Gemeinsam mit Bildungsministerin Doris Ahnen treibe sie deshalb den Ausbau der Ernährungsbildung in Rheinland-Pfalz weiter voran. Eine Basis dafür sei die Richtlinie Verbraucherbildung, für deren breitere Umsetzung im Herbst 2012 ein auf drei Jahre angelegtes Lehrerfortbildungsprojekt gestartet worden sei. Im Rahmen der Landeskampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“ seien das Schul- und Kitaobstprogramm sowie die Beratung und das Coaching der Einrichtungen in Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Schul- und Kitaverpflegung ausgebaut worden. Zudem setze sich die Landesregierung auf Bundesebene für bessere Rahmenbedingungen der Schulverpflegung ein: „Es kann nicht sein, dass Tierfutter mit sieben und Schulessen mit 19 Prozent besteuert wird“, so Höfken. Deshalb müsse die Umsatzsteuer für Essen in Schulen und Kitas abgeschafft oder zumindest auf sieben Prozent reduziert werden. Schulverpflegung Höfken: „Gutes Schulessen + Ernährungsbildung = Fitte Kinder“ Bad Kreuznach, 26.10.13 „Gutes Schulessen + Ernährungsbildung = Fitte Kinder“, diese Formel stellte Ernährungsministerin Ulrike Höfken beim 7. Deutschen Kongress Schulverpflegung am Freitag in Bad Kreuznach auf. Gastgeber der Veranstaltung des Deutschen Netzwerks Schulverpflegung im Gymnasium am Römerkastell war Mensabetreiber Johann Lafer. „Mit der Initiative „food@ucation“ begeistert Johann Lafer über die Landesgrenzen hinweg für gutes Schulessen, das ist ein unschätzbarer Wert“, sagte Höfken und gratulierte dem Stromberger Sternekoch zur Auszeichnung „Goldener Teller“ für die beste Schulmensa in Deutschland. Ziel der Landesregierung sei es, die Ernährungsbildung in Rheinland-Pfalz weiter auszubauen. Der Kongress habe die Bedeutung der Schulverpflegung für die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler deutlich gemacht und wissenschaftlich untermauert, stellte Höfken fest. Das gemeinsame Essen in der Schule trage darüber hinaus zum guten Miteinander und zur Integration bei, stärke soziale Kompetenzen und dämpfe Aggressionen. 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen seien übergewichtig, sechs Prozent sogar adipös. „Diese Entwicklung setzt sich im Erwachsenenalter fort und geht mit einem Anstieg ernährungsbedingter Krankheit einher, die für rund zwei Drittel aller Leistungen und Kosten unseres Gesundheitssystems verantwortlich sind“, erklärte die Ministerin. Wie auf dem Kongress berichtet wurde, nehme jedes zweite Kind zu Hause kein Frühstück ein. Höfken: „Mit dem Ausbau der Ganztagschulen und –kitas ist die Bedeutung der Schulverpflegung enorm gewachsen.“ Schulessen könne entscheidend dazu beitragen, die Besorgnis erregenden Trends beim Ernährungsverhalten umzukehren. Mit gutem Essen einhergehen müsse eine gute Ernährungsbildung, betonte Höfken. Gemeinsam mit Bildungsministerin Doris Ahnen treibe sie deshalb den Ausbau der Ernährungsbildung in Rheinland-Pfalz weiter voran. Eine Basis dafür sei die Richtlinie Verbraucherbildung, für deren breitere Umsetzung im Herbst 2012 ein auf drei Jahre angelegtes Lehrerfortbildungsprojekt gestartet worden sei. Im Rahmen der Landeskampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“ seien das Schul- und Kitaobstprogramm sowie die Beratung und das Coaching der Einrichtungen in Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Schul- und Kitaverpflegung ausgebaut worden. Zudem setze sich die Landesregierung auf Bundesebene für bessere Rahmenbedingungen der Schulverpflegung ein: „Es kann nicht sein, dass Tierfutter mit sieben und Schulessen mit 19 Prozent besteuert wird“, so Höfken. Deshalb müsse die Umsatzsteuer für Essen in Schulen und Kitas abgeschafft oder zumindest auf sieben Prozent reduziert werden.

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