FIBU-Praxistage bringen Lernerfolg bei Finanz-Buchhaltung


FIBU-Praxistage sorgen bei Mainzer Schülern für Lernerfolg

Mainz, 04.11.13. Zum ersten Mal hat die Berufsbildende Schule 3 in Mainz in diesem Schuljahr die sogenannten „FIBU-Praxistage“ für angehende Steuerfachangestellte veranstaltet. Hierbei haben die Schüler in ihrem ersten Ausbildungsjahr innerhalb einer Woche alles zur Finanzbuchhaltung in ihren Betrieben gelernt. Anhand des Beispielfalles „Martin Muster- Meier“ erarbeiteten sie sich Grundkenntnisse im Rechnungswesen und legten für ihren fiktiven Mandanten Daten in der EDV an. Aufgrund des großen Lernerfolgs, den das Projekt mit sich gebracht hat, wird es die Berufsschule zu Schuljahresbeginn 2014/15 wiederholen. „Die FIBU-Praxistage ermöglichen ein anderes Herangehen an den zu lernenden Stoff“, hob Peter Hoffarth von der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz (SBK) den Nutzen der besonderen Lernwoche hervor. Der Vorsitzende des SBK-Ausschusses für Aus-, Fort- und Weiterbildung betonte außerdem: „Das Angebot hat große Vorteile für die ausbildenden Betriebe: Der Nachwuchs ist dadurch schon früh fit in Sachen Finanzbuchhaltung und kann in diesem Bereich tatkräftig mithelfen.“ Die Azubis wiederum könnten Theorie und Praxis intensiver miteinander verbinden. Die FIBU-Praxistage gehen zurück auf eine Initiative der Steuerberaterkammer. Ziel der Kammer ist es, dass das Projekt eines Tages in ganz Rheinland-Pfalz Bestandteil der Ausbildung zum Steuerfachangestellten ist. „Das Projekt bietet sich für alle elf Berufsbildenden Schulen an, die diesen Beruf unterrichten“, so Hoffarth. Gemeinsam mit der BBS Westerburg und der BBS in Neustadt an der Weinstraße sei die BBS Mainz eine der ersten Schulen, die das Projekt durchführen. Dass das neue Lernprogramm angeboten werden kann, ist auch der Unterstützung des Steuerberaterverbandes Rheinland-Pfalz zu verdanken. So finanzierte die Mainzer Bezirksgruppe des Verbandes die für das Projekt benötigten DATEV-Unterlagen. Als Besucher, direkt am Ort des Geschehens, überzeugten sich die Vorstandsmitglieder der Bezirksgruppe, Stefan Schröder und Tobias Stenner, vom Erfolg des Projektes. Sie lobten den enormen Wissenszuwachs, der bei den Schülern nach nur einer Woche zu erkennen war.

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