Lange Nacht der Industrie mehr als ausgebucht


Die „Lange Nacht der Industrie“ startet in Rheinland-Pfalz mit großem Erfolg

Ludwigshafen, 06.11.13. (ots) – Als Arbeitgeber und Nachbar präsentierten sich heute 12 Unternehmen der Industrie in der Pfalz und Worms. Die „Lange Nacht der Industrie“ hat damit einen Beitrag zur Berufsorientierung junger Menschen geleistet. Wichtig war den Unternehmen auch, zu zeigen, wie sie in der Region verwurzelt sind. Mit über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Veranstaltung ausgebucht. Es war die erste Einladung der Industrie zur langen Nacht. Und sie war ein Erfolg, so die Veranstalter. In Ludwigshafen begrüßten Staatsminister Alexander Schweitzer und die Vertreter der Chemieverbände, Pfalzmetall und der IHK Pfalz die Gäste. Harald Schaub, Vorsitzender der Chemieverbände sprach auch im Namen von Johannes Heger (Pfalzmetall) und Willi Kuhn (IHK), als er in seiner Begrüßung die Bedeutung der Veranstaltung unterstrich: „Wir sind auch ihre Nachbarn, denn die Gewerbegebiete gehören zu den Städten und Orten im Land. Und so, wie man sich eine gute Nachbarschaft wünscht, suchen wir das Gespräch und laden Sie ein, uns zu besuchen.“ Der Fokus der Langen Nacht der Industrie liegt klar auf den Betrieben. Und so zeigten diese, ganz ohne begleitendes Unterhaltungsprogramm, wie sie produzieren und welches Arbeitsumfeld sie bieten. Denn die Industrie besteht nicht nur aus rauchenden Schornsteinen und langen Stahlleitungen. Zu den Betrieben gehören auch Ausbildungseinrichtungen und Druckereien. Sie alle haben eine lange Tradition in der Region – als Arbeitgeber und Nachbar. Die Anmeldezahlen überstiegen das Angebot. Gut 200 Plätze hätten es mehr sein müssen, um alle Anfragen berücksichtigen zu können.

Einblicke in Produktion und Ausbildung

Das Angebot zur Ausbildungs- und Berufsorientierung wurde besonders von den Schülern und Studierenden positiv aufgenommen. Eine Sondertour ging bereits am Nachmittag zum Unternehmen Tenneco. Die Teilnehmer konnten jeweils zwei Unternehmen besichtigen und dabei Industrie „live“ erleben. Das Highlight war oftmals die Besichtigung der Produktion, der Werksfeuerwehr oder der Forschungseinrichtungen. Hier konnten die Teilnehmer erleben, wie verantwortungsvoll die Arbeit in einem Industriebetrieb ist. Deutlich wurde auch, wie technologieintensiv und ressourcenschonend die Industrie produziert. Darüber hinaus erfuhren die jungen Menschen viel Wissenswertes über Ausbildungsberufe und Karrieremöglichkeiten – von Praktika über Fördermöglichkeiten beim dualen Studium bis hin zur betrieblichen Weiterbildung. Denn in vielen Unternehmen bestand die Gelegenheit zu Gesprächen mit Ausbildungsleitern und Personalverantwortlichen.

Teilnehmer von Vielfalt der Industrie in der Pfalz beeindruckt

Am Ende der Langen Nacht waren die Teilnehmer beeindruckt von der Vielfalt und den Stärken der Industriebetriebe in der Pfalz und Worms, aber auch von den vielen guten Gesprächen mit den Mitarbeitern. Und auch im nächsten Jahr wollen sich die Mittelständler und Weltkonzerne, die zu den Marktführern auf ihrem Gebiet zählen, wieder zur Langen Nacht der Industrie präsentieren.

Die Unternehmen und Touren im Überblick Tour 1: Adam Opel & KARL OTTO Braun Tour 2: DFKI & Terex Cranes Tour 3: BorgWarner & GRACE Tour 4: Pfalzwerke & Siemens Tour 5: Evonik & RENOLIT Tour 6: RHEINPFALZ & Tenneco Ausbildung, Fachkräfte, Produktion, Entwicklung

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