Bundestagswahlkampf im Spannungsfeld zwischen alten und neuen Medien


Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013

Mainzer Medien- und Politikwissenschaftler laden zu Analyse des Bundestagswahlkampfs 2013 ein / Öffentliche Tagung am 21. und 22. November 2013

Mainz, 11.11.13. (voi) Das Institut für Publizistik und das Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) veranstalten am 21. und 22. November 2013 mit Unterstützung des Forschungsschwerpunkts Medienkonvergenz die Tagung „Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013“. Als Referenten werden Experten aus Politik, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erwartet. Ziel der Tagung in der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz in Mainz ist eine erste Analyse des letzten Bundestagswahlkampfs, die die Trennung in klassische Mediengattungen und Akteure überwindet und die Informations- und Entscheidungsfindungsprozesse vor Wahlen aus einer integrierten Perspektive heraus beleuchtet. Im besonderen Fokus wird dabei die Mischung aus Innovation und Tradition bei der Wähleransprache im Wahlkampf 2013 stehen sowie die zunehmende Auflösung der Trennlinien zwischen einzelnen Medienformaten. Die Tagung „Medienkompetenz im Bundestagswahlkampf 2013: Eine Analyse des Wahlkampfes in Zeiten medialen Wandels“ wird am Donnerstag, 21. November 2013, um 17:30 Uhr von Marianne Rohde, Stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, und Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel, Sprecher des Forschungsschwerpunkts Medienkonvergenz an der JGU, in der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz eröffnet. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zur Tagung eingeladen. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich bis zum 20. November 2013 per E-Mail an tagung.medienkonvergenz@uni-mainz.de oder per Tel. unter 06131 39-38461. Zum Auftakt der Tagung kommen unter anderem Christoph Seils, Ressortleiter bei Cicero Online, Eckart Gaddum, Leiter der Hauptredaktion „Neue Medien“ beim ZDF, Robert Heinrich, Wahlkampfmanager von Bündnis 90/Die Grünen, und Alvar Freude, Gründer der Plattform „Wen Wählen“, in einer Podiumsdiskussion zusammen, um einen Einblick in die zentralen Fragestellungen des modernen Wahlkampfs zu geben. Diese Fragestellungen werden am Folgetag in drei Panels mit den Schwerpunktthemen Medien, Parteien und Wähler vertieft. Aufseiten der Medien werden zum Beispiel Ulla Fiebig (ARD Hauptstadtstudio) und Annette Koch (ZDF, Neue Medien) referieren. Mathias Richel (Agentur NWMD) wird unter anderem mit Andreas Jungherr (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) den Wahlkampf aus Sicht der Parteien beleuchten. Martin Fuchs (Blogger), Marc Etzold (Google) und Rüdiger Schmitt-Beck (Universität Mannheim) nehmen die Wählerperspektive ein und präsentieren neueste Bevölkerungsdaten aus der größten deutschen Wahlstudie. Die Tagung schließt am 22. November 2013 mit einem Vortrag von Kampagnen- und Strategieberater Julius van de Laar, der aufgrund seiner Erfahrungen im Obama-Wahlkampf 2012 vor allem Einblick darin geben kann, wie sich die Wahlkampfführung in Zeiten medialen Wandels weiterentwickeln wird.

Weitere Informationen zur Tagung und zum detaillierten Tagungsprogramm unter http://methoden.politik.uni-mainz.de/forschung/projekte/medienkonvergenz/. Twitter-Hashtag: #mkbtw13

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