Jugendforum nimmt Stellung zu Europa


„jugendforum europa“

Dreyer/Conrad: Attraktive Plattform für die Diskussion über Europa

Mainz, 13.11.13. Jugendliche und junge Erwachsene für Europa zu begeistern und Anstöße zur aktiven Auseinandersetzung mit Europa zu geben, das ist das Ziel des „jugendforums europa“, das mit zwölf Workshops quer durchs Land in seine erste Phase geht. „Wir wollen Jugendlichen eine attraktive Plattform bieten, auf der sie sich an der Diskussion über europäische Fragen beteiligen können. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen und mit Blick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2014 ist es wichtig, junge Menschen mitzunehmen und sie frühzeitig in europapolitische Diskussionen einzubinden“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Europaministerin Margit Conrad. Das „jugendforum europa“ schließt an das „jugendforum rlp“ an und wird von der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Staatskanzlei, der Bertelsmann Stiftung, der Regionalvertretung der Europäischen Kommission Bonn und dem Europahaus Marienberg organisiert. Ministerpräsidentin Dreyer hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. „Ich freue mich, dass nach dem Erfolg des „jugendforums rlp“ die Jugendinitiative verstetigt wird und bin gespannt, welche europäischen Themen die Jugendlichen bewegen“, unterstrich die Ministerpräsidentin. Das „jugendforum europa“ wird von engagierten Jugendlichen moderiert, die in zwei Wochenendworkshops auf die ehrenamtliche Aufgabe vorbereitet werden: „Ich finde es super, dass das Thema Europa aufgegriffen wird, denn Europa scheint oft so abstrakt und weit weg, obwohl es uns doch immer mehr direkt betrifft“, sagt Oliver Spriestersbach, Student der Sozialkunde und Mitglied des Moderationsteams. Das „jugendforum europa“ startet in seine Offline-Phase mit zwölf Europa-Workshops, die quer durchs Land (Montabaur, Mehring, Frankenthal, Germersheim/Wörth, Bernkastel-Kues, Mainz, Trier, Lahnstein, Worms, Kaiserslautern und Landau) für Schulklassen/-Kurse und Jugendgruppen durchgeführt werden. Sie hatten sich im Oktober beworben. „Wir möchten von den Jugendlichen erfahren, wie sie Europa wahrnehmen, wo sie Stärken und Schwächen sehen und wie sie Europa verändern würden“, erklärte Ministerin Conrad. Die beteiligten Gruppen haben auch die Gelegenheit, bei einer von der Landesvertretung finanziell unterstützten Fahrt nach Brüssel die europäischen Institutionen zu besuchen. Die Ergebnisse der Workshops sind die Grundlage für die sich im Februar 2014 anschließende Online-Phase, bei der sich alle interessierten rheinland-pfälzischen Jugendlichen auf der dann verfügbaren Online-Partizipationsplattform (www.jugendforum-europa.rlp.de) an der Diskussion beteiligen können. Bei einer abschließenden Jugendkonferenz im März in Mainz werden die Diskussionsergebnisse verdichtet. Die Diskussionsergebnisse werden anschließend der Landesregierung und der EU-Kommission überreicht. Beide haben versprochen, sich mit den Ergebnissen ausführlich auseinanderzusetzen und zu prüfen, ob und in welcher Weise konkrete Vorschläge verwirklicht werden können.

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