„Inklusives Mainz“ nimmt Arbeit auf

Projekt „Inklusives Mainz“ wird für drei Jahre von Aktion Mensch gefördert

Mainz, 27.11.13. Die Kooperationspartner gpe – Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen, Commit cbf, Ev. Kirchengemeinde Mainz-Marienborn und die Sophie-Scholl-Schule unterschrieben heute die Verträge für die Zusammenarbeit der nächsten drei Jahre. Der Mainzer Sozialdezernent nahm bei diesem Event teil und lobte den Veranstaltungsort, das Hotel Inn-Dependence. „Hier wird bereits Inklusion gelebt“ würdigte Kurt Merkator den Integrationsbetrieb, der einen festen Platz in der Mainzer Hotellerie hat und dessen Gastronomie gut im Viertel verwurzelt ist. Die Aktion Mensch fördert das Projekt entsprechend dem Antrag der Träger für drei Jahre mit insgesamt 250.000 € (Inklusives Mainz: „ Marienborn – Ein Stadtteil für alle“ und „Neustadt – Arbeiten inklusiv“).

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert Inklusion, Deutschland hat diese Konvention unterschrieben und muss sich nun mit der Umsetzung in allen Bereichen auseinandersetzen. Die Projektpartner wollen diesen Prozess mit dem Projekt „Inklusives Mainz“ unterstützen und beschleunigen. Durch die Projektaktivitäten sollen sich die Teilhabechancen für Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Arbeit, Bildung und Freizeit konkret verbessern. Durch vielfältige Aktionen und Maßnahmen werden Barrieren abgebaut und Teilhabe erlebbar gemacht. Gemeinsam mit einer Reihe von Akteuren und behinderten und nichtbehinderten Bürgerinnen und Bürgern wird so das Bewusstsein für behinderte Menschen als selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens geschaffen.

In den Stadtteilen Neustadt und Marienborn sollen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Die im Projekt erzielten Erfolge sollen nach Projektabschluss möglichst auch in andere Bereiche in der Stadt übertragen werden. Viele Akteure arbeiten seit langen Jahren in Mainz an der Vision, eine Stadt für alle zu haben und allen Bürgerinnen und Bürgern die gleichen Möglichkeiten der Teilhabe zu erschließen. Deshalb beginnt dieser Prozess nicht erst jetzt, sondern wird von den Kooperationspartnern aufgenommen und weiter forciert. Hierzu werden im Projektverlauf auch weitere Verbündete und Netzwerker gesucht, die an den vielfältigen Aktionen mitwirken und sich engagieren.

Was verstehen wir unter Inklusion?

Inklusion ist das Menschenrecht jeder einzelnen Person auf Teilhabe am Leben in allen gesellschaftlichen Bereichen. Inklusion ist ein Prozess, an dem wir uns orientieren, annähern und dem wir mitgestalten wollen in unserer Stadt Mainz

AnsprechpartnerInnen des Projekts „Inklusives Mainz“ sind: Commit cbf, Ruth Jaensch, Josefsstr. 54, 55118 Mainz, tel. 06131 – 672911; gpe gGmbH, Claudia Rustige, Galileo-Galilei-Straße 9a, 55129 Mainz, tel. 06131 – 669 40 11; Ev. Kirchengemeinde Mainz-Marienborn, Berit Sommerfeld, Mercatorstr.18, 55127 Mainz, tel. 06131 – 363633; Sophie-Scholl-Schule, Studiendirektorin Gudrun Heß, Feldbergplatz 4, 55118 Mainz, tel. 06131 – 627780

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