Verbraucherpreise steigen leicht an


Verbraucherpreise im November um 1,2 Prozent höher als vor einem Jahr

Bad Ems, 28.11.13. Im November 2013 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz 1,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, setzte sich damit der in den vergangenen Monaten zu beobachtende moderate Anstieg der Verbraucherpreise fort. Kraftstoffe verbilligten sich gegenüber November 2012 um 4,9 Prozent. In der Folge sanken auch die Preise für Waren und Dienstleistungen im Bereich Verkehr (minus 0,3 Prozent). Dagegen stiegen die Preise für Haushaltsenergie (Strom, Gas, Öl und andere Brennstoffe) gegenüber dem Vorjahresmonat durchschnittlich um 1,4 Prozent. Zwar sank der Preis für Heizöl um 12,2 Prozent, jedoch wurde Strom deutlich teurer (plus 9,3 Prozent). Überdurchschnittlich stiegen die Preise auch für Nahrungsmittel (plus 2,7 Prozent). Die Preistreiber in diesem Bereich waren Speisefette und Speiseöle (plus 15 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (plus 9,9 Prozent). Demgegenüber war Gemüse günstiger als im Vorjahresmonat (minus 1,3 Prozent). Besonders große Preissteigerungen gab es u.a. bei Olivenöl (plus 18,7 Prozent) und bei Quark (plus 20 Prozent), deutliche Preisnachlässe bei Tomaten (minus 24,6 Prozent) und Blumenkohl (minus 9,8 Prozent). Veränderungen gegenüber Oktober 2013 Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,1 Prozent. Einen deutlichen Preisanstieg gab es in der Hauptgruppe »Freizeit, Unterhaltung und Kultur« (plus 2,4 Prozent). Günstig für die Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelten sich die Preise in den Hauptgruppen »Bekleidung und Schuhe« (minus 1,2 Prozent) sowie »Verkehr« (minus 0,7 Prozent; darunter Kraftstoffe: minus 2,2 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) gut 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von rund 750 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Abteilung Bevölkerung und Gesellschaft)

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