Doris Ahnen zufrieden mit PISA-Studie


Bildungsstudien / PISA 2012: Ahnen: PISA bestärkt Anstrengungen für mehr Chancengleichheit Mainz, 03.12.13 „Die Leistungskurve der deutschen Schülerinnen und Schüler in dem internationalen Schulleistungstest PISA zeigt weiter nach oben und zugleich hat sich der Zusammen- hang zwischen der gemessenen Leistung von Schülerinnen und Schülern in Deutsch- land und ihrem sozialen Hintergrund weiter verringert. Diese sehr erfreulichen Ent- wicklungen sind in erster Linie ein Verdienst der Schulen. Lob und Anerkennung ha- ben dabei die Lehrkräfte verdient. Die Bildungspolitik kann für sich in Anspruch neh- men, mit Maßnahmen wie der Intensivierung der individuellen Förderung, der früh- kindlichen Bildung, dem Ausbau von Ganztagsschulen und dem Aufbau des kompe- tenzorientierten Systems der bundesweiten Bildungsstandards sowie ihrer Veranke- rung in den Schulen diese Entwicklung wirkungsvoll und nachhaltig zu unterstützen.“ Das unterstrich die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen, die auch bil- dungspolitische Sprecherin der SPD-geführten Länder ist, heute zu den in Berlin vor- gestellten Ergebnissen von PISA 2012. Nachdem sich schon bei PISA 2009 gezeigt habe, dass Deutschland im internationa- len Vergleich auf einem guten Weg sei, werde dies durch die jetzigen Ergebnisse nachdrücklich bestätigt, hielt Doris Ahnen fest. „Besonders erfreulich ist, dass es ganz offensichtlich gelingt, den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und schulischer Leistung zunehmend zu lockern, den Anteil leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler zu senken sowie die Förderung junger Menschen mit Migrationshintergrund in den Schulen weiter zu intensivieren. Vor allem hier müssen wir aber weitere Anstren- gungen unternehmen, um die Chancengleichheit weiter zu verbessern. Dazu sind ins- besondere Ganztagsschulen ein geeigneter Ansatzpunkt.“ Erfreulicherweise zähle das PISA-Auswertungsteam Deutschland zu den wenigen Staaten, denen es in den letzten Jahren gelungen sei, die Leistungsergebnisse zu verbessern und zugleich die Chancengleichheit zu steigern, betonte Bildungsministe- rin Ahnen. Für die Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz bedeute dies, dass die Schwer- punktsetzung der letzten Jahre bestätigt werde, einerseits alles zu tun, um den Zu- sammenhang zwischen Herkunft und Bildungschancen weiter zu verringern, und an- dererseits den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler anzuheben. Der erst im Oktober vorgestellte Ländervergleich zu den Bildungsstandards in Mathematik und den Naturwissenschaften habe Rheinland-Pfalz bei diesen Anstrengungen ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Insbesondere habe sich dabei gezeigt, dass Rheinland- Pfalz gerade bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern aus Familien mit ei- nem niedrigen sozioökonomischen Status aber auch von Jugendlichen mit Migrati- onshintergrund erfolgreicher sei als viele andere Bundesländer. Doris Ahnen unter- strich abschließend: „Ziel unserer Bildungspolitik muss es auch weiterhin bleiben, dass Leistungserfolg und Chancengleichheit Hand in Hand gehen. Wir werden jeden- falls nicht nachlassen, die Qualität der Bildung und die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Bildung hat in Rheinland-Pfalz oberste Priorität.“ , Migrationshintergrund, Doris Ahnen

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